Italien und Genuß, feines Essen und guter Wein, das sind Begriffe, die untrennbar miteinander verbunden sind. Ob in meinem Laden oder im Privatleben, schon seit vielen Jahren steht Genuß im Fokus meines Lebens. Auch oder gerade in schwierigen Zeiten ist es mir wichtig, das Leben zu genießen, so gut es geht. Dazu gehören Lebensmittel aus den 'richtigen' Quellen genauso, wie das sich erfreuen an den kleinen Dingen, die den Tag erhellen. Ob das Genießen der Sonnenstrahlen am Tag, das Funkeln der Sterne in der Nacht, die faszinierende Silhouette der Berge oder das Plätschern des Meeres - bewußt wahrnehmen und ab und zu einmal die Gedanken schweifen zu lassen, hilft ungemein, positiv zu bleiben und das Leben leichter zu nehmen. Frei nach Karl Valentin 'Ich freue mich, wenn es regnet, denn wenn ich mich nicht freue, regnet es trotzdem'!
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24 Januar 2023
31 Dezember 2020
Genußmomente...
Es gibt Zeiten im Leben, da hätte man eigentlich allen Grund, depressiv, traurig oder verzweifelt zu sein. Aber dann passiert plötzlich etwas, das alle Probleme rundherum in den Hintergrund schiebt und man die Welt plötzlich mit anderen Augen wahrnimmt!
Das muß nichts Großartiges sein, manchmal genügt schon der Sonnenstrahl am Morgen, nach regennassen und nebelgrauen Tagen oder die unverhoffte Begegnung mit einem Menschen, den man viele Jahre nicht gesehen hat und über dessen Wiederauftauchen man sich sehr freut. Für mich sind es auch oft Produkte, die mir empfohlen werden, die ich von alleine nie probiert hätte und von deren Geschmack ich positiv überrascht werde.
Solche Momente lassen das Herz hüpfen, versüßen den Tag und erleichtern den Alltag. Solche Momente machen glücklich und bereichern das Leben.
16 März 2018
Genuß am Freitag - Italienisches Brot aus dem Topf...
Heute mal ganz ohne Geschichte, dafür umso leckerer...
Back-
REZEPTE
VON CLAUDIA
CLAUSSEN
ITALIENISCHES TOPF BROT
Für
einen ca. 1,9 l Topf
12
g frische Hefe
300
ml lauwarmes Wasser
2
TL Salz
400
g Mehl
1. Die Hefe mit dem Wasser
vermischen, kurz stehenlassen.
2. Das Mehl mit dem Salz
mischen, dann mit dem Hefewasser zu einem glatten Teig verrühren.
3. Mit einem feuchten Tuch
abdecken und mindestens 18 Stunden bei Zimmertemperatur gehenlassen.
4. Den Teig herausnehmen,
auf einer bemehlten Arbeitsfläche flachdrücken und von allen vier Seiten zur
Mitte hin falten, so daß eine Art Ball entsteht.
5. Wieder mit einem feuchten
Tuch bedecken und erneut gehenlassen.
6. Nach 1,5 Stunden Gehzeit den
Ofen mit dem feuerfesten Topf mit Deckel auf 240°C vorheizen. Unbedingt vorher
kontrollieren, ob alle Teile für diese Temperatur geeignet sind!
7. Nach einer weiteren
halben Stunde den Topf herausnehmen, den Teig hineingeben und sofort wieder mit geschlossenem Deckel in den Ofen stellen.
8. Nach ca. 30 Minuten den
Deckel entfernen und das Brot weitere 15 Minuten backen. Das Brot soll knusprig braun
werden.
9. Herausnehmen. Klingt es
beim Klopfen auf den Boden hohl, ist es fertig, andernfalls braucht es noch ein
paar Minuten.
10. Auf einem Gitter
auskühlen lassen und genießen. Am besten ganz schlicht mit Olivenöl und Fleur
de Sel. Mehr braucht es eigentlich nicht.
11. Man kann es gut
einfrieren. Ich mache das immer scheibenweise, so kann ich es besser
portionieren. Dann aufbacken im Ofen oder direkt in der Pfanne mit leckerem
Olivenöl als Bruschetta zubereiten.
Inspiriert
durch Happy Serendipity http://happyserendipity.com/
Wenn ihr gleich mit den Vorbereitungen beginnt, könnt ihr es morgen abend bereits genießen!
29 Dezember 2017
Synchronbacken, Apfelbäckchen und mal wieder viel zu spät...
ACHTUNG - TEXT AUS SEPTEMBER 2017 - bitte nicht wundern ;-)
Tja, da ist er schon wieder um, der Monat und ich habe es trotz allem Elan nicht geschafft, diesen Post pünktlich fertigzustellen! Termine außerhalb und Laden und der ganze andere Kleinkram, ich kam einfach nicht dazu. Aber egal, nun wird es doch noch was. (Kommentar am 29.12. - hahaha)
Tja, da ist er schon wieder um, der Monat und ich habe es trotz allem Elan nicht geschafft, diesen Post pünktlich fertigzustellen! Termine außerhalb und Laden und der ganze andere Kleinkram, ich kam einfach nicht dazu. Aber egal, nun wird es doch noch was. (Kommentar am 29.12. - hahaha)
Vor ein paar Wochen hatte mich Zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf eingeladen, an der Synchronback-Aktion von ihr und Sandra from-snuggs-kitchen im September teilzunehmen. Das wollte ich schon lange einmal machen, es dann aber doch nie getan. Dieses Mal standen die Zeichen auf 'nahezu perfekt', denn am Aktionswochenende war nach langer Zeit mal wieder ein Besuch auf der Alb geplant, außerdem war das Thema 'No-Knead' und das ist sowieso mein Thema. Viel Kneten ist nämlich nicht gerade meine Leidenschaft.
Kurz vorher las ich bei Facebook noch von der Blogger-Aktion 'Apfelbäckchen' von Jana Nom Noms und Sarah feiertaeglich und da die Äpfel beim Liebsten gerade reif sind, beschloß ich - ganz effektiv eben - die beiden Aktionen zu kombinieren. Hm, Brot und Apfel, wie bringt man denn das zusammen? Und was paßt noch dazu? Zum Glück war es beim Snychronbacken erlaubt, die Mehlsorten und auch die Zutaten auszutauschen, so daß ich relativ frei in meiner Zutatenwahl war. Aber so ganz genau wußte ich noch nicht, was ich letztendlich nehmen würde.
Spät am Samstagabend habe ich den Teig angesetzt, das ursprüngliche Rezept könnt ihr übrigens hier herunterladen, und stand dabei direkt neben dem frisch gekauften Basilikum. Basilikum - das paßt doch sicher hervorragend zu Apfel und Käse (denn der sollte auf jeden Fall mit ins Brot)! Gedacht, getan, am nächsten Tag landeten die frisch gepflückten, kleingeschnittenen Äpfel, die Käsewürfel und eine große Handvoll herrlich duftender Basilikum zusammen auf dem Teig und im Ofen. Als Topping wählte ich Apfel- und Käsescheibchen.
Es duftete herrlich, als es aus dem Ofen kam und nach kurzer Abkühlzeit genossen wir es zusammen mit unserer Gemüsepfanne mit Fisch (leider aus dem Ofen, zum grillen war es dann doch zu kühl) zum Abendessen. Besonders der knusprig gewordene Käse (nein, das Brot ist nicht verbrannt, das muß so sein) obendrauf begeisterte uns. Vom Basilikum hätte es durchaus mehr sein dürfen und das nächste Mal nehmen wir entweder eine größere Form oder weniger Teig, dann sieht es oben bestimmt auch schöner aus. Sicher ist, es war nicht unsere letzte 'Kooperation' - der Liebste und ich haben vorher eigentlich noch nie zusammen gebacken - und das Brot wird in der einen oder anderen Variante noch einmal gebacken werden.
Abends haben wir es uns dann noch auf der Terrasse gemütlich gemacht, am Feuer gesessen und uns einfach nur entspannt... Alles in allem war es ein sehr schönes Septemberwochenende.
Abends haben wir es uns dann noch auf der Terrasse gemütlich gemacht, am Feuer gesessen und uns einfach nur entspannt... Alles in allem war es ein sehr schönes Septemberwochenende.
31 Dezember 2014
Genuß am Mittwoch #57 - Schokoküchle mit Honig und Kardamom
Hurra, Silvester - letzter Tag des Jahres! Glitzer und Champagner, Feuerwerk und Geselligkeit, neue Vorsätze fassen und negative Dinge hinter sich lassen - jeder hat so seine eigene Einstellung zu diesem auf jeden Fall besonderen Tag.
Auch wenn es vom Bundesland abhängt, meistens kommt man ab dem frühen Nachmittag in den Feiertagsmodus und fängt an, den Ausklang des Jahres zu zelebrieren. Für den einen oder anderen wird es vielleicht nochmal stressig, wenn man mit Vorbereitungen für den Abend scheinbar nie fertig wird. Andere gehen es langsamer an und nutzen die Zeit, um sich gemütlich zu einer Tasse Kaffee oder Tee mit Familie oder Freunden zu treffen, bevor es am Abend zur Silvesterparty geht.
Egal, wie euer Nachmittag aussehen wird - ein Schokoküchle mit Honig und Kardamom ist ganz sicher ein passender Begleiter!
SCHOKOKÜCHLE
mit Honig und Kardamom
36
MINI-CUPCAKES
100
g Zartbitter-Kuvertüre
125
g zimmerwarme Butter
125
g flüssiger Honig
50
g Zucker
1
Prise Salz
3
Eier
2
TL Rum oder Rum-Aroma
175
g Mehl
1
EL Backpulver
4
EL Kakaopulver
1
EL Zimt
½
gemahlener Kardamom
125
g Zartbitterkuvertüre
1
EL Butter
2
EL Sahne
Schokoladenstreusel
1. Backofen auf 180 °C
vorheizen.
2. Die Schokolade im
Wasserbad schmelzen.
3. Butter mit Honig, Zucker
und Salz schaumig rühren. Eier, Rum/Rum-Aroma und geschmolzene Schokolade
hinzufügen und alles verrühren.
4. Mehl, Backpulver,
Kakaopulver, Zimt und Kardamom mischen und sieben.
5. Nach und nach die
Mehlmischung zur Schokoladenmasse geben und zu einem glatten Teig verrühren.
6. Die Cupcakeförmchen zu
etwa 2/3 mit Teig befüllen und für 25-30 Minuten backen.
7. Die Zartbitterkuvertüre
mit der Butter im Wasserbad schmelzen, Sahne zugeben und gut verrühren.
8. Nach dem Abkühlen der
Törtchen die Glasur darauf verteilen und mit Schokoladenstreusel dekorieren.
Nach einem Rezept
aus dem Buch: Advent Advent
Ich werde mich heute Nachmittag entspannt auf den Abend vorbereiten, den Nachtisch zubereiten und den Tisch fürs Käsefondue passend eindecken. Wir sind zu siebt, es müssen zwei Fonduesets auf den Tisch und einiges an Schälchen mit Dips, da bleibt nicht mehr viel Platz für Dekoration. Ich schwanke noch zwischen elegant in Gold, Schwarz und Weiß oder doch rustikal, mit Holz, Hirsch und Karodecke und werde das wohl aus dem Bauch raus ganz spontan entscheiden...
Wie sieht euer Tag aus und wie feiert ihr den Jahresabschluß?
30 Dezember 2014
Genuß am Mittwoch #56 - Mini-Stollen mit Traubengelee
Oft feiert man Silvester nicht zuhause, sondern bei Freunden oder Verwandten zuhause, evtl. bleibt man sogar über Nacht dort und möchte sich deshalb mit einem kleinen Gastgeschenk bedanken. Oder man möchte umgekehrt seinen Gästen eine Kleinigkeit als Dankeschön für den Besuch mitgeben.
Wie wäre es mit einem Stollen? Mal nicht klassisch und in der Weihnachtsvariante, mit Marzipan, Rosinen und kandierten Zitrusfrüchten, sondern viel frischer und leichter. Als Mini-Stollen mit Traubengelee verfeinert.
MINI-STOLLEN mit Traubengelee
8-10 MINI-STOLLEN
275 g Quark
150 g Zucker
1 EL Vanillezucker
45 ml neutrales Öl
2 Eier
475 g Mehl
4 TL Backpulver
1 TL Zimt
100 g gehackte Walnüsse
100 g Traubengelee
100 g Schokoladenstreusel
3 TL Butter
Puderzucker
1. Backofen auf 180 °C vorheizen.
2. Quark, Zucker, Vanillezucker, Öl und Eier verrühren.
3. Mehl, Backpulver, Zimt und Nüsse mischen.
4. Nach und nach die Mehlmischung zur Quarkmasse geben und gut verkneten.
5. Gelee und Schokoladenstreusel zugeben und alles verkneten.
6. Aus dem Teig etwa 8-10 Kugeln formen, diese flach drücken und zu einem länglichen Stollen zusammenklappen.
7. Die Mini-Stollen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und für ca. 20 Minuten backen.
8. Butter zerlassen und auf die noch lauwarmen Mini-Stollen pinseln. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.
Nach einem Rezept aus dem Buch: Advent Advent
Das erste Frühstück des Jahres ist immer etwas Besonderes, finde ich. Man sollte es in Ruhe genießen können und deshalb ist es gut, wenn man schon vorher alles oder das meiste vorbereitet hat. So kann man lange schlafen und muß trotzdem nicht direkt zum Mittagessen übergehen. Ich hoffe, daß mir das dieses Jahr gelingt...
Habt ihr Traditionen für den Neujahrstag? Zelebriert ihr ihn in besonderer Weise oder mit speziellen Ritualen?
Genuß am Mittwoch #55 - Mini-Donuts mit Zimt und Kardamom
Der vorletzte Tag des Jahres und sicher wißt ihr schon längst, was ihr an Silvester machen werdet. Wo ihr hingeht und mit wem. Wahrscheinlich auch, was ihr essen werdet. Aber vielleicht braucht ihr noch eine süße Idee für die Silvesternacht? Zum Schnabulieren um Mitternacht? Ich hab da was für euch...
Neben meinen heißgeliebten Mini-Gugl habe ich in diesem Jahr eine Vorliebe für Mini-Donuts entwickelt. Sie sind etwas anders in der Konsistenz, oft kann man aber den selben Teig wie für die Gugl verwenden. Die Mini-Donuts sind einerseits hervorragend zum Mitnehmen geeignet, andererseits könnte man sie aber auch, z. B. an eine Schnur geknotet und über dem Tisch aufgehängt, zum Dekorieren der Silvestertafel verwenden. Farblich passend eingefärbt, kommen die Mini-Donuts mit Zimt und Kardamom sicher gut bei allen Gästen an...
MINI-DONUTS
mit Zimt und Kardamom
24
MINI-DONUTS
190
g gesiebtes Mehl
100
g feinster Zucker
1
TL Backpulver
1
TL Zimt und Kardamom
1
Prise Salz
120
ml Milch
1
mittelgroßes Ei
1,5
EL zerlassene Butter
etwas
zerlassene Butter für die Form
100
g Puderzucker
1-2
EL Milch
Dekoperlen
1. Backofen auf 220 °C
vorheizen. Die Förmchen mit flüssiger Butter auspinseln.
2. Mehl, Zucker, Backpulver
und Gewürze mischen.
3. Milch, Ei und zerlassene
Butter mischen und zur Mehlmischung geben. Nur kurz verrühren, bis sich alles
gut vermischt hat.
4. Den Teig, am besten mit
einem Spritzbeutel, halbhoch in die Form füllen.
5. Die Mini-Donuts für ca. 6-8
Minuten backen. Kurz abkühlen lassen und aus der Form nehmen.
6. Puderzucker und Milch zu
einer zähflüssigen Masse vermischen. Donuts mit einer Seite hineintauchen und
anschließend mit Dekoperlen verzieren.
Nach einem Rezept
aus dem Buch: Zucker, Zimt und Sterne
[Kleine Produktkunde] Auch wenn die Weihnachtsfeiertage rum sind, die Gewürze Zimt (hier habe ich wieder auf den feinen Ceylon Zimt vom Pfefferkontor zurückgegriffen) und Kardamom passen auf jeden Fall im Winter immer. Sie gehören nämlich beide zu den wärmenden Gewürzen und Wärme können wir alle dieses Jahr in der Silvesternacht gut gebrauchen. Außerdem eignen sie sich hervorragend zur Verdauungsförderung und sind allgemein heilend. Genau das richtige Hilfsmittel also, um das leckere, oft etwas üppige Silvestermahl etwas auszugleichen.
Wir werden uns morgen gemütlich mit Freunden bei uns zum Käsefondue treffen. Käsefondue habe ich - auch wenn es fast unglaublich klingt - zum ersten Mal in Rom gegessen, in einem sehr kleinen Lokal in Trastevere. Man mußte klingeln, um hineinzukommen und es gab nur wenige Tische. Dafür war es mehr als lecker und ich ärgere mich, mir nicht den Namen gemerkt zu haben. Bei uns zuhause machen wir das zum ersten Mal und ich bin schon sehr gespannt, wie es uns gelingt.
Was gibt es bei euch an Silvester? Experimentiert ihr oder bleibt ihr bei bewährten Gerichten?
28 Dezember 2014
Genuß am Mittwoch #54 - Pralinengugl mit Espresso und karamellisierten Walnüssen oder mit Apfeltee und karamellisierten Cashews
Sonntagabend und schon wieder ein Rezept? Was ist denn hier los? Es ist kaum zu glauben, aber es folgen morgen und übermorgen sogar noch mehr, denn dieses Jahr war ich doch noch mal fleißig und habe gleich nach dem Fertigstellen des Post aus meiner Küche Pakets für Katti die Photos gemacht und die Rezepte erstellt.
Wie ich ja hier *klick* schon schrieb, Mini-Gugl gehören zu meinen liebsten Süßwaren, sowohl als Kuchen als auch als Praline. Und sie eignen sich hervorragend zum Versenden per Post.
Pralinengugl mit Espresso und karamellisierten Walnüssen - das klang für mich auf den ersten Blick total verführerisch und so war es klar, die muß ich ausprobieren. Ich mag herbe Dinge, Espresso sowieso und ein kleiner Rest der schwäbischen Walnüsse (vom Baum des Liebsten) war auch noch da. Perfekte Voraussetzungen also.
PRALINENGUGL WALNUß-ESPRESSO
36 MINI-GUGL
150
g Zartbitter-Kuvertüre
30
g gehackte Walnüsse
2
EL Ahornsirup
20
g Instant-Espresso
1. Zartbitterkuvertüre im
Wasserbad schmelzen.
2. Gehackte Walnüsse mit Ahornsirup in einer antihaftbeschichteten Pfanne karamellisieren.
3. Espressopulver in die geschmolzene Schokolade rühren. Die Mini-Gugl-Formen zu ca. 1/3 mit
der Gewürzschokolade füllen. Die karamellisierten Nüsse über der Schokolade
verteilen und mit der restlichen Schokolade auffüllen.
4. Zum Abkühlen an einen
kühlen Ort oder in den Kühlschrank stellen.
Nach einem Rezept
aus dem Buch: Feine FestGugl
Nicht jeder mag Espresso oder verträgt Walnüsse und so habe ich aus dem Rezept noch eine eigene Kreation entwickelt. Pralinengugl mit karamellisierten Cashews und Apfeltee. Gemahlener Apfeltee? Wie kommt man denn da drauf? Ganz einfach. Zum Geburtstag meiner Schwester im November habe ich einen Nachtisch mit Matcha-Pulver gemacht. Aber das herbe Pulver mag nicht jeder in meiner Familie und so kam ich auf die Idee, den zwar herrlich duftenden, als Tee aber völlig nichtssagend schmeckenden kanadischen Apfeltee mit Ahornsirup (im schnöden Teebeutel) zu nehmen, in der Kaffeemühle zu Pulver zu mahlen und den Matcha damit zu ersetzen. Das kam so gut an, daß ich das Apfelpulver nun öfter einsetze. So auch bei diesen Pralinengugl.
PRALINENGUGL CASHEW-APFEL
36 MINI-GUGL
150 g Zartbitter-Kuvertüre
30 g gehackte Cashews
2 EL Ahornsirup
20 g fein gemahlener Apfeltee
1. Zartbitterkuvertüre im Wasserbad schmelzen.
2. Gehackte Cashews mit Ahornsirup in einer antihaftbeschichteten Pfanne karamellisieren.
3. Gemahlenen Tee in die geschmolzene Schokolade rühren. Die Mini-Gugl-Formen zu ca. 1/3 mit der Gewürzschokolade füllen. Die karamellisierten Nüsse über der Schokolade verteilen und mit der restlichen Schokolade auffüllen.
4. Zum Abkühlen an einen kühlen Ort oder in den Kühlschrank stellen.
Nach einem Rezept aus dem Buch: Feine FestGugl
Stört euch bitte nicht weiter am Titel 'Genuß am Mittwoch', mein bisheriges Ziel war ja, immer am Mittwoch ein Rezept zu posten. Da das aber in den meisten Wochen ohnehin nicht geklappt hat und ich schon froh bin, überhaupt zum Bloggen zu kommen, egal an welchem Tag, werde ich das ab dem kommenden Jahr ändern und der Rubrik einen neutraleren Namen geben. Wie der lauten wird? Das weiß ich leider selber noch nicht und deshalb bleibt es bis dahin bei diesem Titel.
War das heute nicht ein herrlicher Tag? Endlich mal wieder Sonne satt und noch dazu diese Menge an Schnee. Wenn überhaupt Winter, dann so!
Wir gehen jetzt zum Abschluß der Weihnachtstage gleich mit unseren Freunden wieder zum Lieblingsitaliener. Wobei ich eigentlich auch einfach zuhause bleiben, das frisch gebackene, herrlich duftende und sicher unglaublich leckere Pain à la cocotte anschneiden, mit Öl betreufeln und einfach pur genießen könnte. Aber, nicht jeder ist alleine damit zufrieden und da es heute schon kein Mittagessen gab - stattdessen war ich bei herrlichstem Sonnenschein mit meiner Schwester und ihrem Pferd im Schnee unterwegs und habe Photos von den beiden gemacht (ja, bei dieser Eiseskälte, brrrr) - kann ich das dem Liebsten nicht antun.
Wir gehen jetzt zum Abschluß der Weihnachtstage gleich mit unseren Freunden wieder zum Lieblingsitaliener. Wobei ich eigentlich auch einfach zuhause bleiben, das frisch gebackene, herrlich duftende und sicher unglaublich leckere Pain à la cocotte anschneiden, mit Öl betreufeln und einfach pur genießen könnte. Aber, nicht jeder ist alleine damit zufrieden und da es heute schon kein Mittagessen gab - stattdessen war ich bei herrlichstem Sonnenschein mit meiner Schwester und ihrem Pferd im Schnee unterwegs und habe Photos von den beiden gemacht (ja, bei dieser Eiseskälte, brrrr) - kann ich das dem Liebsten nicht antun.
Genießt den Abend und bis bald!
Genuß am Mittwoch #53 - Spekulatius-Pralinengugl mit karamellisiertem rosa Pfeffer
Im Advent und an den Weihnachtsfeiertagen nutzt man jede sich bietende Gelegenheit, um sich auf ein Schwätzchen zu treffen oder einfach so kleine Geschenke weiterzugeben. Schade eigentlich, daß man das in den restlichen 11 Monaten des Jahres viel zu selten macht. Aber warum?
Was spricht dagegen, sich auch im Januar, März, Juni oder Oktober kleine Geschenke zu machen oder sich einfach mal zu treffen? Nichts, genau und deshalb werde ich mich ziemlich bald Anfang des Jahres mit ein paar meiner ehemaligen Schulfreundinnen zu einer kleinen Teeparty treffen. Zum Tratschen, Tee probieren und natürlich werde ich sie mit ein paar leckeren Kleinigkeiten verwöhnen.
Da ich eine Vorliebe für Mini-Gugl habe (Nein, wirklich? Ja, echt! Das ist doch bestimmt noch niemandem aufgefallen, hihi) wird es sicher die eine oder andere Variante geben. Zum Glück kann man in den Formen nicht nur Kuchen backen, sondern auch ganz herrliche Pralinen herstellen.
In mein Post aus meiner Küche Paket an Katti habe ich außer den Schoko-Marshmallow Mini-Gugl auch weihnachtliche Spekulatius-Pralinengugl mit karamellisiertem rosa Pfeffer gepackt. Ich liebe rosa Pfeffer und ich liebe Karamell. Die Kombination aus beidem, gepaart mit zweierlei Schokolade und etwas Spekulatiusgewürz (das man außerhalb der Weihnachtszeit einfach weglassen kann) ist einfach hmmmm.
SPEKUALTIUS-PRALINENGUGL
mit karamellisiertem rosa Pfeffer
36
MINI-GUGL
200
g Vollmilchkuvertüre
3
EL rosa Pfefferkörner
3
EL Rohrzucker
1
EL Spekulatiusgewürz (im Advent)
200
g weiße Kuvertüre
1. Vollmilchkuvertüre und
weiße Kuvertüre getrennt im Wasserbad schmelzen.
2. Die Pfefferkörner mit dem
Rohrzucker in einer antihaftbeschichteten Pfanne karamellisieren.
3. Spekulatiusgewürz in die
geschmolzene Vollmilchschokolade rühren. Die Mini-Gugl-Formen zu ca. 1/3 mit
der Gewürzschokolade füllen. Die karamellisierten Pfefferkörner über der
Schokolade verteilen und mit der weißen Schokolade auffüllen.
4. Zum Abkühlen an einen
kühlen Ort oder in den Kühlschrank stellen.
Nach einem Rezept
aus dem Buch: Feine FestGugl
Kleine Produktkunde (falls es jemand noch nicht wußte): Der rosa Pfeffer ist eigentlich gar kein echter Pfeffer, sondern es sind die getrockneten Früchte des brasilianischen (Schinus
terebinthifolius) bzw. peruanischen Pfefferbaums (Schinus molle). Die kleinen Beeren, die sich erst während der Reife zu den auffälligen, rosafarbenen, lange haltbaren Früchten entwickeln, sind viel milder als der echte Pfeffer und deshalb auch hervorragend für die Verarbeitung in süßen Speisen geeignet.
Demnächst gehts weiter mit den schnuckligen Pralinengugl...
27 Dezember 2014
Genuß am Mittwoch #52 - Schoko-Marshmallow Mini-Gugl
Endlich wieder ein Rezept von mir und ausgerechnet an Weihnachten (naja, kurz danach, hab es dann doch nicht mehr an Heiligabend geschafft)! Paßt aber trotzdem wunderbar zum aktuellen Winterwetter und ist für Schokoliebhaber sowieso eine gute Idee fürs ganze Jahr.
Für die Weihnachtsauflage 'Knuspern unterm Weihnachtsbaum' von Post aus meiner Küche gebacken und gleichzeitig genutzt für meine kulinarischen Weihnachtsgrüße, sind die Schoko-Marshmallow Mini-Gugl nur ein Teil des ganzen Pakets. Die anderen Rezepte folgen in den nächsten Tagen, denn ausnahmsweise habe ich sowohl Photos als auch Texte schon fertig! Nach mehr als einem halben Jahr Rezeptpause war das auch dringend nötig! Bis zum Jahresende folgen deshalb noch einige Rezepte und wenn ich mir was vornehme fürs neue Jahr, dann ist es das: Wieder regelmäßig bloggen.
Schoko-Marshmallow Mini-Gugl... zugegeben, eine echte Herausforderung in der Herstellung, denn es war eine mehr als klebrige Angelegenheit, die kleinen Dinger mit dem Teig und dem Marshmallowfluff zu füllen. Aber, sie sind die Arbeit wert, denn durch die dunkle Schokolade sind sie trotz des Marshmallofluffs nicht zu süß, sondern genau so schokoladig, wie ich es mag.
SCHOKO-MARSHMALLOW
MINI-GUGL
36
MINI-GUGL
1
Ei Größe L
1
kleine Prise Salz
20
g feinster Zucker
50
g Bitterschokoladen-Kuvertüre
50
g Butter
20
g Kakaopulver
10
g Mehl
½
TL Zimt
50
ml Milch
100
g Marshmallow-Fluff
150
g dunkle Schokoladenglasur
1. Das Ei mit Zucker und
Salz schaumig schlagen, die Masse muß hellgelb sein. Ofen auf 180 °C vorheizen.
Butter und Kuvertüre im Wasserbad schmelzen.
2. Die leicht abgekühlte
Schokoladenbutter vorsichtig unter den Eierschaum heben.
3. Kakao, Mehl und Zimt
mischen, sieben und immer abwechselnd mit der Milch unter die
Eier-Schokoladen-Masse heben. Die Mini-Gugl-Formen zu ca. 1/3 damit befüllen.
4. Den Marshmallow-Fluff in
einen kleinen Spritzbeutel mit kleiner Öffnung füllen. Auf den Teig ca. 3-4
kleine Tupfen spritzen.
5. Die Formen mit dem
restlichen Teig bis knapp unter den Rand auffüllen, der Teig geht noch etwas
auf.
6. Im vorgeheizten Ofen ca. 10-15
Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen.
7. Nach dem Abkühlen aus der
Form nehmen, Form säubern und mit der geschmolzenen Glasur zu ca. 1/3 befüllen.
Mini-Gugl vorsichtig hineinsetzen, bis die Glasur am Rand zu sehen ist.
Trocknen lassen, herausdrücken, genießen!
Nach einem Rezept
aus dem Buch: Feine FestGugl
Wie habt ihr die Weihnachtsfeiertage verbracht? Wir haben es uns nach zwei Tagen Familie - an Heiligabend und am 1. Feiertag - gestern und heute zu zweit zuhause gemütlich gemacht. Wobei, das stimmt nicht ganz, gestern abend waren wir essen, ein excellentes Weihnachtsmenü bei unserem Lieblingsitaliener Ristorante Pizza Pie da Sandro in Friedberg und heute vormittag waren wir fleißig und haben drei Stunden in der Gärtnerei verbracht und im Gewächshaus ein paar Löcher gestopft, in die es reingeschneit hat. (Nein, das hätte man nicht schon vorher machen können, zum Beispiel im Herbst, an einem sonnigen und trockenen Tag. Nein, bestimmt nicht...)
Heute abend werden wir dann endlich die ersten Kerzen am Baum anzünden. Wir sind dieses Jahr mal (wieder) total außer der Reihe und haben ihn erst gestern geschmückt. Verrückt, ich weiß. Aber normal kann ja jeder ;-) Dafür darf er dann länger stehen bleiben...
Geschmückt habe ich ihn dieses Jahr, wie auch schon letztes Jahr, mit glänzenden Kugeln in den Farbtönen mauve, creme und aubergine, dazu der immer auf den Baum gehörende Schmuck in gold und creme (die flache Kugel mit dem Vögelchen von räder hat mir meine Mutter zu Weihnachten geschenkt, die gehört ab sofort auch zur Grundausstattung, ich finde sie allerliebst) und einigen schlichten Tannenzapfen. Selbstverständlich echte Kerzen, vanillefaben, dezent ergänzt von zwei kleinen Lichterketten entlang des Stammes, damit auch während des Tages etwas leuchtet.
Ich freue mich schon auf einen schönen Abend mit meinem Liebsten und dem Baum und wünsche euch ebenfalls einen gemütlichen Abend.
Mal schauen, evtl. schaffe ich heute abend noch ein zweites Rezept. Nun muß ich erstmal den Lachs fürs Abendessen vorbereiten. Dabei weiß ich noch nicht mal genau, wie ich ihn zubereite... Aber, siehe oben, normal kann ja jeder...
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