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16 März 2018

Genuß am Freitag - Italienisches Brot aus dem Topf...

Heute mal ganz ohne Geschichte, dafür umso leckerer...



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REZEPTE
VON CLAUDIA CLAUSSEN

ITALIENISCHES TOPF BROT
Für einen ca. 1,9 l Topf 



12 g frische Hefe
300 ml lauwarmes Wasser
2 TL Salz
400 g Mehl




1. Die Hefe mit dem Wasser vermischen, kurz stehenlassen.
2. Das Mehl mit dem Salz mischen, dann mit dem Hefewasser zu einem glatten Teig verrühren.
3. Mit einem feuchten Tuch abdecken und mindestens 18 Stunden bei Zimmertemperatur gehenlassen.
4. Den Teig herausnehmen, auf einer bemehlten Arbeitsfläche flachdrücken und von allen vier Seiten zur Mitte hin falten, so daß eine Art Ball entsteht.
5. Wieder mit einem feuchten Tuch bedecken und erneut gehenlassen.
6. Nach 1,5 Stunden Gehzeit den Ofen mit dem feuerfesten Topf mit Deckel auf 240°C vorheizen. Unbedingt vorher kontrollieren, ob alle Teile für diese Temperatur geeignet sind!
7. Nach einer weiteren halben Stunde den Topf herausnehmen, den Teig hineingeben und sofort wieder mit geschlossenem Deckel in den Ofen stellen.
8. Nach ca. 30 Minuten den Deckel entfernen und das Brot weitere 15 Minuten backen. Das Brot soll knusprig braun werden.
9. Herausnehmen. Klingt es beim Klopfen auf den Boden hohl, ist es fertig, andernfalls braucht es noch ein paar Minuten.
10. Auf einem Gitter auskühlen lassen und genießen. Am besten ganz schlicht mit Olivenöl und Fleur de Sel. Mehr braucht es eigentlich nicht.
11. Man kann es gut einfrieren. Ich mache das immer scheibenweise, so kann ich es besser portionieren. Dann aufbacken im Ofen oder direkt in der Pfanne mit leckerem Olivenöl als Bruschetta zubereiten.


Inspiriert durch Happy Serendipity http://happyserendipity.com/



Wenn ihr gleich mit den Vorbereitungen beginnt, könnt ihr es morgen abend bereits genießen!



25 Juli 2013

Genuß am Mittwoch #26 - Italienischer Brotsalat

Auf besonderen Wunsch einer 'alten' Freundin und als Entschädigung, weil ich im Moment nur so wenig und immer völlig verspätet bloggen kann, kommt hier ein weiteres schnelles, leichtes und leckeres Sommergericht. 


Ich habe hier übrigens ein selbstgebackenes Pain Paillasse aus Dinkel verwendet. Es war etwas zu fest geraten, durch das marinieren mit Öl hat sich das aber relativiert und man konnte es gut essen. Ergänzt habe ich die Zutatenliste um Mini-Mozzarella und Stücke von frischen Landgurken.

Buon appetito!


Genuß am Mittwoch #25 - Kartoffelpizza mit Pfifferlingen

Ich weiß ja nicht wie es euch geht, mir gefällt dieser Sommer! Endlich ist es warm, die Luft trocken, die Abende mild, man kann lange draußen sitzen - einfach herrlich. Von mir aus kann das bis Ende September so weitergehen. Der Tagesrhythmus verändert sich, wenn möglich und auch die Küche wird anders genutzt als sonst.

Bei mir gab es in dieser Woche einige leichte Gerichte, die ich euch in der nächsten Zeit zeigen werden. Leicht nachzumachen, leicht abzuwandeln, leicht zu genießen, hmmm. Den Anfang macht eine superleckere Pizzavariante, mal ohne Tomatensauce und dick Käse oben drauf.


Die Pizza eignet sich hervorragend sowohl als Mittag- als auch als Abendessen, je nach Beschaffenheit des Pizzateigs kann man sie auch gut mitnehmen und kalt essen.

Was ist eure Lieblingspizza im Sommer? Oder überhaupt...

Bevor der Monat zuende geht erwartet euch übrigens noch ein Feuerwerk an Beiträgen, ich habe ja einiges aufzuholen. Freut euch deshalb auf gleich zwei Gartenplaudereien, mindestens noch ein Rezept und... natürlich das versprochene Giveaway! Mein Beitrag zu Post aus meiner Küche kommt dann im August, denn wir werden erst nach Ende der geplanten Tauschzeit die Päckchen tauschen können. Dafür aber evtl. persönlich ;-)

Habt einen schönen Tag!


27 Mai 2013

Montagsinspiration #17 - sisterMAG No7

Meine Inspiration in dieser Woche begleitet mich schon ein paar Tage, denn das neue *sisterMAG* ist so umfangreich, daß man es kaum an einem Tag schafft, es zu lesen.


Die aktuelle Ausgabe (man glaubt es kaum, aber es ist bereits No7!) hat als Hauptthema 'ITALIEN' und da das mein Thema ist, habe ich dem Erscheinungstag natürlich sehr entgegen gefiebert. Und ich wurde nicht enttäuscht So schöne Bilder, so tolle Berichte, Rezepte und Anleitungen, ein Feuerwerk an Inspiration! Habt ihr es schon gelesen? Ich bin immer noch nicht ganz durch...


Tonis große Liebe ist seit Kindheit Italien, das haben wir wohl gemeinsam. Ungefähr im selben Alter haben wir diese Liebe entdeckt und sie begleitet uns durchs ganze Leben. In ihrem Editorial erzählt sie davon und wer vorher noch nicht vom italienischen Fieber befallen war, hier beginnt es sicher bei den Meisten langsam sehr warm zu werden.


Das Magazin mit rund 300 Seiten ist unterteilt in die Rubriken ANTISALA, NEGOZIO, CANTINA, GIARDINO, CENTRO BENESSERE und BIBLIOTECA. Wie in einem klassischen Print-Frauen-Magazin geht es um Reisen, Wohnen, Mode, Essen, Trinken, Feiern, Literatur und Dekoration. 


Die großen Unterschiede zu einer Printversion liegen, neben der Tatsache, daß man es einfach immer dabei haben kann, eindeutig in den zusätzlichen Möglichkeiten der digitalen Vernetzung. So kann man die Texte separiert anschauen, Videos anschauen, es gibt vertonte Stellen und den Tips kann man direkt zu den entsprechenden Seiten im Netz folgen. Klasse, so ein eMag!


Man kann das sisterMAG auf verschiedene Arten lesen, so gibt es Apps für Smartphones und Tablets und eine am Browser lesbare Variante. In der aktuellen Ausgabe gibt es ein sehr ausführliches  und nützliches *Tutorial*, wie man diese am Besten nutzt. Neben der deutschen Ausgabe gibt es immer auch eine *englische*. Und, was das Allerbeste ist, alles völlig kostenlos! Da aber selbst die Werbung optisch und funktional perfekt eingebunden ist, empfindet man diese nicht als lästig.


Alles in Allem ist das Magazin absolut lesenswert, auch wenn man (bisher) kein Italienfan ist. Denn, wie es sich für ein international ausgerichtetes Magazin gehört, gibt es natürlich auch Abstecher in andere Länder. Besonders interessant, die Geschichte eines mindestens in der Bloggerwelt überall bekannten Posters...



So, spätestens jetzt werdet ihr sowieso weiterklicken und deshalb sage ich mit den Worten des sisterMAGs...



Buona notte e

P.S. Die Mädels vom sisterMAG haben auch einen *Blog*, in dem sie uns auch zwischendurch auf dem Laufenden halten.

13 Februar 2013

Genuß am Mittwoch #10

Guten Morgen ihr Lieben, ich wünsche euch einen genußvollen Mittwoch!

Habt ihr Fasching gut überstanden? An mir geht das ja in den letzten Jahren irgendwie immer nur vorbei, die ganze Feierei ist mir irgendwie zu anstrengend. Lieber gehe ich gemütlich mit Freunden essen oder lade zu uns nach Hause ein.

Meiner Meinung nach ist ja der Mittwoch der optimale Tag, um die Reste vom Wochenendgebackenen zu verzehren und sich so langsam mal wieder Gedanken um das Back- und Kochprogramm für das kommende Wochenende zu kümmern. Wie ist das bei euch im Allgemeinen? Überleben die Leckereien bis zur Wochenmitte? Oder müßt ihr zwischendurch für Nachschub sorgen?

Alle, die ab morgen fasten wollen, sollten besser gleich wieder wegklicken, für alle anderen kommt hier wie letzte Woche versprochen das Rezept für die sündhaften (Schokolade) und gesunden (Walnuß) Cantuccini.



Luftdicht aufbewahrt bleiben sie knusprig und halten sich (theoretisch) auch längere Zeit. Sie passen wunderbar zu einem Espresso aber auch zu allen anderen Heißgetränken und selbstverständlich einfach nur so schmecken sie ebenfalls himmlisch.

Nächste Woche gibt es dann vielleicht wieder etwas Herzhaftes, mal schauen...




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22 Januar 2013

Montagsinspiration #9 - Die Speisekammer von La Vialla

La Vialla kennen einige von euch ja schon, das habe ich an den Kommentaren gesehen. Allerdings, sicherlich kennt ihr es nur als Online-Händler oder eben die Fattoria in der Toscana, dort kann man direkt einkaufen oder sich in eines der wunderschön restaurierten Landhäusern einmieten.

Cantina von La Vialla

La Vialla und seine Produkte war für meinen Laden damals eine große Inspiration, ein Bild des Hofladens in Italien hängt seit mehr als 12 Jahren an meiner Pinwand auf dem Schreibtisch und ich schaue jeden Tag drauf. Es war Vorbild für den Cantina-Bereich und ich glaube, es war mir ganz gut gelungen. Leider konnte ich die Produkte nicht verkaufen, denn sie verkauften ausschließlich über die eigenen Vertriebsweg. Aber ich hatte mit Rustichella d'Abruzzo einen sehr guten Ersatz gefunden. Optisch und qualitativ.

Meine Cantina

Dort gewesen, bei La Vialla in der Toscana, bin ich zwar noch nie aber trotzdem war ich letzte Woche bei La Vialla zum Essen. Wie das, haben schon einige gefragt und ich will euch nicht länger auf die Folter spannen... der Tip ist einfach zu gut, um ihn für mich zu behalten!


Seit etwa einem Jahr hat La Vialla eine Niederlassung in Deutschland! Und, wie praktisch für mich, diese ist in Frankfurt! In einem alten Backsteinfabrikgebäude haben sie 'Die Speisekammer' eingerichtet, als Lager aber auch als Direktverkauf. Allerdings, einfach so kommt man dort nicht hinein, man muß sich anmelden und bekommt einen Schlüssel (ein Chip, versteckt in ein in Scheckkartenform geschnittenes, dünnes Olivenholz) zugeschickt, mit dem man die Tür zu den Öffnungszeiten öffnen kann. Eingerichtet ist es einfach aber mit sehr viel italienischer Atmosphäre, man fühlt sich gleich sehr wohl.


Seit Herbst gibt es mehrmals im Monat die Möglichkeit, nach Anmeldung an einer Verkostung teilzunehmen. Kostenlos. Und doch kann man von allem probieren, Antipasti, drei Sorten Nudeln mit Soße, Wein, Wasser, Brot, Espresso, Grappa... einfach herrlich, ein richtig schöner italienischer Abend! Klar, die meisten kaufen hinterher ein, es rechnet sich sicher trotzdem für La Vialla.


Kaufen kann man dort alles, was es auch über den Online-Shop gibt, ebenso wie dort allerdings nur in den vorgegebenen Verpackungseinheiten, bei Saucen sind das meist vier bis sechs Gläschen, bei Wein sechs Flaschen, Grappa gibst zum Glück einzeln. Es gibt aber auch thematisch zusammengestellte Probierkisten, in denen immer auch noch ein nette Zugabe ist. Bei mir war es ein tolles Olivenholzbrett, denn mein Paket heißt 'Der Olivenbaum'.


Probiert haben wir noch nicht, das werden wir demnächst tun, am schon im letzten Jahr für Januar/Februar geplanten italienischen Abend mit Freunden.


Wenn ihr also im Raum Frankfurt wohnt oder irgendwann dort unterwegs seid, plant unbedingt einen Besuch bei La Vialla ein (wenn ihr keinen Schlüssel bestellen wollt oder könnt, meldet euch, ich komme gerne mit), es lohnt sich absolut! Die Öffnungszeiten und alle weiteren Informationen findet ihr hier.


Ich wünsche euch eine schöne Woche! A presto...


18 Januar 2013

Ein Kurzurlaub in der Toscana...

... das war genau das, was wir gestern gebraucht haben und so haben wir uns aufgemacht, zu einem leckeren Abendmahl bei 'La Vialla'.


Wie wir das geschafft haben, an einem ganz gewöhnlichen Donnerstagabend, mitten in der Arbeitswoche? Das verrate ich euch am Montag in der Montagsinspiration #9. Schaut wieder rein, es lohnt sich...


15 Juli 2012

Sonntagsleckereien...

So, von dem apriligen Sonntagswetter haben wir uns mal nicht die Laune verderben lassen, sondern lieber lecker gekocht und gebacken!

Zum Mittagessen gabs was Italienisches und gerade sind die Cupcakes fertig geworden. Nur noch auskühlen und mit Topping verzieren, dann kann gegessen werden.


...bei uns war es etwas abgewandelt, im Teller serviert und mit Champignos und Zucchini als Beilage



Ein Originalphoto der Cupcakes folgt dann später noch, die Buttercreme muß noch etwas abkühlen. Das Rezept ist nicht wirklich für Mini-Cupcakes geeignet, es sind eher Kekse geworden als fluffige Törtchen. Naja, trotzdem sehr köstlich.

Probiert es doch selbst mal aus, vielleicht gelingt es bei euch besser. Ich habe für Teig und Topping zwei Rezepte aus der aktuellen 'Cupcake Heaven' gemischt und das Topping etwas abgewandelt.

Für die Cupcakes:
Ofen auf 180 Grad vorheizen
75 g Zartbitterschokolade im Wasserbad schmelzen, von der Platte nehmen

110 g weiche Butter mit 200 g braunem Zucker schaumig schlagen, bis die Masse hell und geschmeidig ist
Nach und nach ein leicht gequirltes Ei und einen halben Teelöffel Vanillearoma unterrühren. Die geschmolzene Schokolade unterziehen.

110 g Mehl und 1/2 TL Natron sieben und abwechselnd mit 125 ml heißem Wasser unter die Masse rühren, bis sie glatt ist (evtl. weniger Wasser nehmen, bei mir wurde es ziemlich flüssig).
Mischung in die Förmchen geben und 25-30 Minuten backen.

Fünf Minuten in der Form, danach auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Für die Buttercreme:
120 g weiche Butter schaumig schlagen.
220 g gesiebten Puderzucker nach und nach dazugeben und mit der Butter glattrühren.
Erdbeeren oder Himbeeren vermusen und unterrühren. Nach Wunsch noch einige Tropfen Lebensmittelfarbe zugeben.
Mit einem Spritzbeutel die Cupcakes dekorieren, evtl. eine Frucht als Abschluß draufsetzen.

Und dann... einfach genießen und den grauen Himmel vergessen!

Schönen Abend,

saluti da Claudia.


P. S. Willkommen Tina, Leserin Nr. 33! Freue mich, daß ihr alle regelmäßig meinen Gedanken und meinem Treiben folgt. Bei 66 gibt's was zu gewinnen, also macht fleißig Werbung für mich, grins.



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