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30 März 2015

Kamingespräch #12


Wie ich es hier *klick* versprochen hatte, zum Ende des Monats März sprießen überall (sogar auf der schwäbischen Alb) die Frühlingsblumen und hier und da kann man schon grüne Büsche und Bäume entdecken! Hurra! Trotzdem habe ich mich mit meinem März-Gast noch einmal an den Kamin gesetzt, denn die Temperaturen sind doch noch sehr verhalten. Das sieht im April hoffentlich ganz anders aus...


Mein heutiger Gast Elena ist viel beschäftigt und ich bin froh, daß es überhaupt geklappt hat!



Auf ihrem Blog


.

schreibt sie überwiegend übers Kochen und Backen. Diese Leidenschaft hat sie erst spät gepackt.

Elena kommt auch aus dem Rhein-Main-Gebiet und so hatten wir schon mehrfach die Gelegenheit zum Quatschen. Nur so ganz alleine, das haben wir noch nicht geschafft. Deshalb war ich natürlich neugierig, mehr über sie zu erfahren.

Meine persönliche Frage an sie lautete...
Warst du in der Schule eher strebsam und brav, Pausenclown oder einfach nur 'da‘?


In der Unterstufe hatte ich es nicht ganz so leicht in der Schule. Da war ich eher zurückhaltend und schüchtern und hatte nur wenige Freunde. Das hat sich dann mit der Mittelstufe geändert, besonders als die Tanzschule anfing. Ab da ging es dann „bergauf“ und ich war immer in einer großen Clique unterwegs. 

Ich würde mich aber nicht als „strebsam“ oder „brav“ bezeichnen, ein Anführer war ich aber auch nicht. Ich hab gelernt zu sagen was ich will und nicht immer mit der Masse mitzuschwimmen. Gerade die Zeit in der Oberstufe war wirklich toll. Aber auch in der Berufsschule wars super. Da war ich dann eher strebsamer :-)


Was möchtest Du uns unbedingt über Dich und Deinen Blog erzählen?


Mein Name ist Elena, ich bin 34 Jahre alt, mit dem besten Mann der Welt verheiratet und habe eine wunderbare 2-jährige Tochter. Im Moment bin ich noch in Elternzeit, in meinen Leben vor dem „Mama-sein“ war ich im Marketing tätig und arbeite auch derzeit in diesem Bereich auf selbständiger Basis.

Meinen Blog „Elena isst“ gibt es seit Juni 2013. Begonnen hat es als Ausgleich zur Mutter-Rolle und geworden ist daraus im letzten Jahr dann eine tolle Möglichkeit neue Menschen kennenzulernen, neue Dinge auszuprobieren und mich weiterzuentwickeln.

Vor meinem Blog bzw. vor meinem Mutterschutz konnte ich nämlich überhaupt nicht backen und gekocht hab ich auch nur ganz wenig. Mit Fotografie hatte ich ebenfalls nichts am Hut. Daher, nur Mut an jeden der selbst den Schritt hin zu etwas Neuem wagen will…aller Anfang ist zwar schwer, doch in der Regel wird Mut und Herzblut belohnt. 


Hast Du eine Strategie fürs Bloggen, einen Zeitplan oder nutzt Du den Blog wie ein Tagebuch, spontan, wann immer Dir danach ist?


Ich habe da schon einiges ausgetestet. Im letzten Jahr (speziell im letzten Viertel) war eine Menge los, da habe ich mir einen Terminplan aufgestellt und Montag immer eine Rezension gebracht und Freitag ein Rezept aus dem Buch. Das ging aber für mich nicht wirklich gut und dadurch ist mir ein wenig Herzblut verlorengegangen. 

2015 blogge ich seitdem nur wenn ich wirklich was zu zeigen habe, was zu mir und meinem Blog passt. Aktuell tut sich deswegen auch seit Februar nicht so viel, denn das „reale“ Leben ist momentan recht ausgefüllt und mitunter sehr anstrengend, dass gerade einfach keine Muse da ist. Und ich habe mir geschworen - bevor ich nur halbherzig blogge, blogge ich lieber gar nicht. 

Letztlich gilt es, wie bei vielem im Leben. Jeder muss seinen Weg finden und damit glücklich sein. Hier gibt es meiner Meinung nach also auch kein Patentrezept. 


Wie schaffst Du es, Familie/Partnerschaft, Freunde, Arbeit, Haushalt und Blog miteinander zu vereinbaren? 


Eigentlich hat die Antwort zur zweiten Frage das ja schon fast beantwortet…denn aktuell würde ich ehrlicherweise sagen „gar nicht“. Das liegt aber nicht an fehlendem Zeitmanagement oder so, sondern gerade sind einfach andere Sachen wichtiger. Das Bloggen ist wunderbar, aber es ist eben nicht mein Hauptjob und ich verdiene dadurch auch nicht den Lebensunterhalt oder ähnliches. Es ist ein Hobby, es macht Spaß und manchmal müssen Dinge eben hinten anstehen, so ist das aktuell bei mir. 

Gut möglich das mir dadurch Kooperationen o.ä. nicht angeboten werden. Aber, dann ist das eben so. Vor kurzem gab es in einer Facebook Gruppe auch einige Posts zum Thema „Druck beim Bloggen“ Ich habe mich im letzten Jahr auch sehr unter Druck gesetzt, wollte funktionieren, viel posten, viel machen, viel erleben, viel erreichen…letztlich bleibt immer was auf der Strecke, wenn man die Energie nur in den Blog steckt und das möchte ich für 2015 so nicht mehr, gerade wenn das Kind noch klein ist. Auch hier gibt es aber genügend andere Beispiele, bei denen all das wunderbar funktioniert. 

Also auch hier wieder die Devise: Jeder wie er damit glücklich sein kann.


Wenn Du noch einmal neu ins Erwachsenenleben einsteigen könntest, würdest Du einen anderen Weg gehen?


Nein, ich hab einen tollen Start ins Berufs-/Erwachsenenleben gehabt und bisher viele tolle Kollegen und Chefs kennenlernen dürfen. Ich musste im privaten meine Erfahrungen machen, die nicht immer positiv und nicht immer leicht waren - aber letztlich hat die Summe all dieser Dinge mich zu dem Menschen gemacht, der ich jetzt bin. 

Mein Weg hat mich zu meinem Mann geführt und uns eine wunderbare Tochter geschenkt. Ich bin einfach dankbar und zufrieden wie mein Leben bisher verlaufen ist und hoffe, dass das auch weiterhin so bleibt.


Was wünschst Du dir für Deine Zukunft, als Blogger/Bloggerin und im realen Leben?


Ich wünsche mir vor allem viel Gesundheit für meine Familie, denn das ist einfach das einzige, das man sich nicht erarbeiten oder erkaufen kann. Ich hoffe, dass es uns allen weiter so gut gehen wird, das unsere Tochter unbeschwert aufwachsen kann und wir als Familie ganz viel Reisen und erleben können. Ansonsten freue ich mich auf neue berufliche Herausforderungen, wenn meine Elternzeit im kommenden Jahr vorüber ist und daran arbeite ich aktuell recht intensiv. Quasi die Basis ebnen. 

Für meinen Blog wünsche ich mir in diesem Jahr Muse, Spaß, Freude und besonders Energie.


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Liebe Elena, vielen Dank für deinen Besuch und die Offenheit, mit der Du mir die Fragen beantwortet hast. Die Zufriedenheit auf deinem Lebensweg sieht man dir auf jeden Fall an. 

Ich wünsche dir, daß alles so toll weiterläuft und hoffe, wir sehen uns bald wieder!


02 März 2015

Kamingespräch #11


März, Frühlingsanfang! Auch wenn es draußen noch nicht überall so aussieht, spätestens am Ende dieses Monats wird er hoffentlich überall Einzug gehalten haben. März, das heißt aber auch, ich lade nur noch einmal in diesem Winter an den Kamin ein, ab April geht es dann in den Garten. Hoffentlich...


Für den (fast) Abschluß der Kaminsaison im Winter, der ja meistens eher grau und mit gedeckten Farben daherkommt, habe ich mir ganz passend Jenny eingeladen. 


Auf ihrem Blog 


findet man nur sehr wenig Farbe, ihre Lieblingsfarbe ist eindeutig Schwarz, in Kombination mit allen Abstufungen davon und viel Weiß. 

Meine persönliche Frage an sie ist daher unvermeidlich gewesen...

Wird dir das ganze schwarz-weiß nicht manchmal zu eintönig?


Schwarz-weiß beruhigt mich. In meinem Beruf muss ich sehr kreativ sein, den ganzen Tag bin ich von Bildern, Texten und Layouts umgeben. Da brauche ich zu Hause Ruhe für die Augen und den Kopf. Das haben wir auch bei unserem Hausbau umgesetzt. Es gibt keine Schnörkel, nur klare Linien, viel weiß, etwas schwarz. Die einzigen farbigen Zimmer sind die meiner Männer. Der kleine Mann wohnt in grau, der große in dunkelblau.


Was möchtest du uns unbedingt über dich und deinen Blog erzählen?


Mein Blog ist mein zweites Baby. Ich bin eine ganze Weile mit ihm schwanger gegangen, er hat das Gesicht, das er jetzt trägt von mir bekommen, ich erkenne mich ganz in ihm wieder - und manchmal ist er ganz schön anstrengend. Langsam wächst jenn.adores aus den Kinderschuhen heraus. Das wirst du ganz bald auch optisch sehen. 


Hast du eine Strategie fürs Bloggen, einen Zeitplan oder nutzt du den Blog wie ein Tagebuch, spontan, wann immer dir danach ist?


Meine Strategie ist: jede freie Minute nutzen! Das ist mal mehr mal weniger. Meine Posts entstehen oft spontan, ich plane nicht ewig lange im Voraus. Ein bis zwei Beiträge habe ich aber immer im Entwurfordner für Zeiten, in denen das analoge Leben tobt.


Wie schaffst du es Familie, Freunde, Arbeit, Haushalt und Blog miteinander zu vereinbaren?


Ganz ehrlich? Manchmal gar nicht. Ich arbeite Vollzeit als Redakteurin, habe einen sechsjährigen Sohn, mein Mann ist beruflich viel unterwegs, die Omas leben 350 km und 600 km weit entfernt … Aber mithilfe so toller Erfindungen wie synchronisierte Kalender, einem Netzwerk von Freunden und Nachbarn, Abstrichen bei der Auswahl von gebügelten Klamotten im Schrank und einer Prise Humor klappt’s doch meistens. Irgendwie.


Wenn du noch mal ins Erwachsenenleben einsteigen könntest: Würdest du einen anderen Weg gehen?


Nein. Das kann ich ganz klar so beantworten.

Ich habe einen Beruf, von dem ich schon mit zehn Jahren wusste: das ist er. Voll strebermäßig habe ich darauf hingearbeitet Journalistin zu werden. Das war manchmal hart, aber ich hatte ja ein Ziel vor Augen. Mit 18 Jahren lernte ich meinen Mann - den (!) Mann - kennengelernt, mit dem ich vor sechs Jahren den tollsten, entspanntesten Sohn der Welt bekommen habe. Oh Gott, ich merke gerade, dass das ganz schön langweilig klingt. ;-) Für mich ist es aber perfekt. 

Deshalb ganz klar: Ich würde wieder alles ganz genauso machen.


Was wünscht du dir für deine Zukunft? Als Bloggerin und im realen Leben?


Ich wünsche mir für mich und meine Lieben Gesundheit. Mehr Gelassenheit und weniger Perfektionismus würden mir ab und an ganz gut zu Gesicht stehen (findet auch mein Mann). 



Danke Jenny, das war ein toller Abschluß der Kaminsaison! (Nachtrag: Ein Kamingespräch kommt noch) Und mit diesem herrlichen Bild wird der Frühling sicher bald überall hinkommen.

Ich finde es im Übrigen beruhigend, daß ich nicht die einzige bin, die nicht immer alles unter einen Hut bekommt und trotzdem den Humor nicht verliert. 

Freu mich schon drauf, dich bald wiederzusehen. Ohne daß uns defekte Autos, Krankheiten oder sonst irgendwas daran hindern...


02 Februar 2015

Kamingespräch #10


Wir hatten beide ein stressiges Wochenende und ein Abend am Kamin kam uns deshalb zum Abschluß und zum Entspannen gerade recht. So können wir nun gestärkt in die neue Woche starten.


Zu Gast am Kamin war im Januar Sandra, sie schreibt die beiden Blogs Blogland und Wortkonfetti



Sandra ist selbständig und damit eigentlich vielbeschäftigt. Um so mehr freue ich mich, daß sie Zeit für ein Kamingespräch hatte. 




Wenn ihr selber bloggt, kennt ihr sie sicher, denn sie schreibt auf ihrem Blog über Blogger-Relations, Corporate Blogging und damit verwandte Themen. Unter dem Label Sandra Lachmann pr online + offline bietet sie ihr zudem Wissen als Dienstleistung an. Sie kennt daher beide Seiten sehr gut.


Naheliegend, daß meine persönliche Frage daran anknüpfte:


Was war zuerst da, das Bloggen oder die berufliche Selbständigkeit? Wie ist beides zusammengekommen?


Das Bloggen kam zuerst. Ich war als Pressesprecherin tätig, als ich Wortkonfetti 2008 gestartet habe. Im Austausch mit anderen Kommunikationsschaffenden ist mir immer wieder aufgefallen, dass es einen großen Informationsbedarf gibt, wie Blogger überhaupt ticken. Ich wusste darüber immer recht viel – schließlich war ich ja selbst Teil der Blogosphäre. Dadurch entstand die Idee, mein Wissen über Unternehmenskommunikation und meine Erfahrung als Bloggerin zusammenzubringen. 

Tja, und heute halte ich unter dem Label „Blogland“ Vorträge zum Thema Blogger Relations, coache Unternehmen, entwickle Corporate Blogs, baue für Firmen Kontakte zu Bloggern auf, konzipiere Blogger Events und betreue einen Corporate Blog. Ich habe mein Hobby also quasi zum Beruf gemacht.



Was möchtest Du uns unbedingt über Dich und Deinen Blog erzählen?


Mein Blog und ich teilen eines: Wir sind beide nordisch-frisch. Auf Wortkonfetti möchte ich vor allem mit Vorurteile über zwei norddeutsche Orte aufräumen, die ich liebe: Bremen und Sylt. 



Über Bremen wissen viele Leute gar nichts und gehen deshalb davon aus, dass es dort gähnend langweilig ist. Das Gegenteil ist der Fall: wir haben eine pulsierende Kreativwirtschaft, als grüne Stadt am Fluß viel Lebensqualität, tolle Kulturveranstaltungen und Menschen, die das Wort „Innovation“ ernst nehmen. Leider ist darüber nicht viel bekannt. 



Über Sylt hingegen weiß man vieles, allerdings sind das meist unpassende Klischees. Die Insel hat nicht nur Schöne und Reiche, sondern auch ganz stinknormale erholungsbedürftige Touristen wie mich zu bieten, die schlichtweg in die vielfältige Natur verliebt sind. Der Sommer in Kampen ist beispielsweise nicht mit dem Rest des Jahres in allen anderen Orten zu vergleichen. Naja, und weil mir all diese Vorurteile ein bissl auf die Nerven gehen, zeig ich auf wortkonfetti meine Sicht auf beide Orte – und den Norden im Allgemeinen.


Hast Du eine Strategie fürs Bloggen, einen Zeitplan oder nutzt Du den Blog wie ein Tagebuch, spontan, wann immer Dir danach ist?


Durchschnittlich einen Beitrag pro Woche veröffentlichen, der sich entweder um Bremen, die Nordsee, Sylt oder Alltagsbeobachtungen dreht – das ist mein kleines, aber eindeutiges Konzept. Und das immer frei nach dem Motto „Bloggen mit Herz“, also frei von finanziellen Interessen. 

Einen Zeitplan habe ich nicht, weil mein Alltag abwechslungsreich und nicht immer planbar ist. Was mir in stressigen Zeiten daher oft hilft sind Beiträge, die ich in ruhigeren Zeiten schon mal grob vorbereitet habe. 

Das wäre mein Tipp an alle, die das noch nicht machen: Habt immer zwei Beiträge als Entwurf vorrätig.


Wie schaffst Du es, Familie/Partnerschaft, Freunde, Arbeit, Haushalt und Blog miteinander zu vereinbaren?


Das ist gar nicht immer so leicht, muss ich gestehen, denn ich bin sehr begeisterungsfähig und möchte am liebsten jede Gelegenheit beim Schopfe packen, die meinen Weg kreuzt. Daher fällt es mir recht schwer, Einladungen von Freunden, Anlässe für Blog-Beiträge, Vortrags-Angebote oder ähnliches abzusagen. Aber dieser Verzicht muss sein. 

So banal es klingt: Weniger ist mehr. Sonst gelingt es mir nicht, alles unter einen Hut zu bekommen und auch noch Zeit für mich zu haben.


Wenn Du noch einmal neu ins Erwachsenenleben einsteigen könntest, würdest Du einen anderen Weg gehen?


Ich würde meine Studienzeit zum Reisen nutzen. Ich habe zwar ein Auslandssemester in Italien verbracht, aber ich hätte die Flexibilität in der Zeit noch mehr nutzen sollen, um die Welt zu erkunden.


Was wünschst Du dir für Deine Zukunft, als Blogger/Bloggerin und im realen Leben?


Gesund zu bleiben. Leider ist Gesundheit für uns nahezu selbstverständlich – dabei ist sie so fragil.


Hach, da kommen sofort Urlaubsgefühle auf und der Wunsch, einfach mal loszufahren und sich den Wind um die Ohren wehen zu lassen!

Danke liebe Sandra, daß du uns einen Einblick in dein Leben rund ums Bloggen und den Norden gegeben hast! Ich fand es sehr spannend und ich denke, auch meine Leser werden die eine oder andere Sache erfahren haben, die sie bisher noch nicht wußten.

Statt in den Urlaub begebe ich mich heute mal auf ganz neue bzw. wiederentdeckte Pfade... ich starte eine dreimonatige Testphase im Fitness-Studio... vielleicht berichte ich davon, mal sehen, wie es läuft.


Die Fragen am Kamin an alle habe ich übrigens mangels Interesse wieder eingestellt. Nur, falls sie doch jemand vermissen sollte ;-)

29 Dezember 2014

Kamingespräch #9





Was braucht man mehr, als ein langes Wochenende zum Jahresende und dazu jede Menge Schnee und ein Sonntag voller Sonnenschein? Für mich gehören ein flackerndes Kaminfeuer, eine Tasse Tee oder je nach Uhrzeit auch ein Glas Rotwein und ein netter Gesprächspartner auf jeden Fall dazu.


Ich freue mich deshalb sehr, daß mir Elke vom Blog


an diesem letzten Montag im Jahr 2014 am Kamin Gesellschaft leistet und wir gemeinsam das Bloggerjahr ausklingen lassen.

Elke und ich haben uns bisher noch nicht 'in echt' kennengelernt und ich habe mich deshalb besonders gefreut, daß sie meine Einladung an den Kamin angenommen hat. Die Menschen hinter der Blogs kennenzulernen gehört zu den tollsten Dingen, die das Bloggen mit sich gebracht hat. 

Klar, daß sich im Dezember unser Gespräch auch um das Thema des Monats drehte und so lautete meine persönliche Frage an sie:


Wie würde für Dich das perfekte Weihnachtsfest aussehen?


Das perfekte Weihnachtsfest findet für mich im Kreise der Familie statt, mit einem schönen duftenden Tannenbaum, vielen Kerzen und einem schönen Essen. Wenn die Kinder Vorfreude haben und dann der Weihnachtsfunke auf alle überspringt, möchte ich am liebsten die Zeit anhalten. Genauso nehmen wir uns das für dieses Jahr auch wieder vor!


Was möchtest Du uns unbedingt über Dich und Deinen Blog erzählen?


Mein Blog ist meine Leidenschaft. Das klingt vielleicht etwas abgedroschen, ist aber absolut korrekt. Mit meinem Blog nehme ich mir Zeit nur für mich und beschäftige mich mit schönen Dingen für Zuhause. 

Als Webdesignerin ist das ganze technische Drumherum keine große Herausforderung für mich - es war nur eine Frage der Zeit, bis ich selbst alle Werkzeuge in die Hand nehme, um ein Wordpress System mit Inhalten zu füllen. Besonders erstaunlich finde ich, dass sich viele Türen öffnen und viele neue Kontakte entstehen. Und ich lerne dabei sehr viel! 

Ich wünsche mir für die Zukunft, dass mein Blog etwas strukturierter wird und schreibe mir für 2015 das Thema Fokussierung auf die Fahne.


Hast Du eine Strategie fürs Bloggen, einen Zeitplan oder nutzt Du den Blog wie ein Tagebuch, spontan, wann immer Dir danach ist?


Ich habe einen Redaktionsplan, in dem ich die Themen festlege. Dieser ist allerdings nicht ganz straff organisiert, sorgt eher dafür, dass ich den Überblick behalte. Mit einem Online-Tool kann ich dazu direkt vom iPhone aus Ideen vermerken, egal wo ich bin. Das ist sehr praktisch! Und ich schiebe öfters hin und her - es ist also immer Raum für Spontanität, und das ist gut so! 


Wie schaffst Du es, Familie/Partnerschaft, Freunde, Arbeit, Haushalt und Blog miteinander zu vereinbaren?


Die Familie und der Hauptjob kommen an erster und zweiter Stelle. Da kann es dann schon mal passieren, dass ich den Redaktionsplan wie oben beschrieben umsortieren muss. Schwierig wird es manchmal bei fest terminierten Kooperationen. Diese Verpflichtungen nehme ich sehr ernst und streiche hier dann eher meinen Sport, sollte es zeitlich mal eng werden. Ansonsten ermahne ich mich immer zur Gelassenheit. Bin ja schließlich mein eigener Chef!


Wenn Du noch einmal neu ins Erwachsenenleben einsteigen könntest, würdest Du einen anderen Weg gehen?


Ja und nein. Ich mir sicherlich mehr Gedanken darüber machen, was ich eigentlich will und so viel wie möglich in die verschiedensten Bereiche reinschnuppern. Webdesignerin bin ich auf Umwegen geworden und das war nicht immer leicht. Ich bewundere Menschen, die eine gerade Linie verfolgen. Nebenbei einen Blog zu schreiben finde ich so klasse, dass ich mir das nicht mehr wegdenken kann. Also egal welcher Hauptjob es wäre, ein Blog wäre sicherlich immer an meiner Seite.


Was wünschst Du Dir für Deine Zukunft, als Bloggerin und im realen Leben?


Ich wünsche mir eine gehörige Portion „Leben im Jetzt“ und dabei einfach alles mehr genießen zu können. 



Liebe Elke, das klingt nach einem Wunsch, den ich auch auf meine Wunschliste fürs neue Jahr setzen kann. Oft denkt man viel zu sehr an das, was war oder was sein könnte und genießt zuwenig das, was man im Augenblick vor sich hat.

Ich danke dir für deine Zeit, die du zwischen den Jahren für mich hattest und drücke uns die Daumen, daß wir im neuen Jahr möglichst viele unserer Wünsche werden umsetzen können!

Auch allen anderen wünsche ich das und noch dazu eine Menge an positiven Überraschungen! Ich freue mich auf ein spannendes Jahr 2015!

Wollt ihr auch Gast an meinem Kamin sein? Zusätzlich zu den Fragen, die ich den eingeladenen Bloggern stelle, stelle ich jeden Monat auch Fragen, die jeder beantworten kann. Bis Silvester um Mitternacht habt ihr noch Zeit, die Dezemberfragen zu beantworten, am kommenden Montag beantworte ich sie dann. *klick*

01 Dezember 2014

Montagsinspiration #38 - Kamingespräch mit... Eure November-Fragen und meine Antworten... Die Dezember-Fragen...

Im Oktober startete meine Serie 


neu. Neben den Fragen, die ich gestellt habe, durften auch Fragen an mich gestellt werden. *Hier* hatte ich im November geantwortet und neue Fragen an euch gestellt. Leider hatte niemand Lust, sie zu beantworten und mir neue Fragen zu stellen, deshalb gibts auch keine Zusammenfassung.






Trotzdem kommen hier meine Fragen an euch für den Monat Dezember:

  1. Dezember, der Weihnachtsmonat - schön oder Streß pur?
  2. Advent kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Ankunft - muß eure Dekoration am 1. Advent stehen oder bereitet ihr euch langsam auf Weihnachten vor?
  3. Was wolltet/wollt ihr in diesem Jahr unbedingt noch erledigen und vor allem - warum?
  4. Faßt ihr gute Vorsätze für das kommende Jahr?
  5. Welche Frage möchtest du mir stellen? (Eure Fragen beantworte ich dann wie immer im Folgemonat)

Für die Beantwortung der Fragen habt ihr Zeit bis zum 31.12.2014. Ob ihr sie mit Photos oder nur mit Text beantwortet, hier in den Kommentaren oder auf euren Blogs - das überlasse ich euch. Wenn ihr auf euren Blogs mitmacht, dürft ihr gerne einen Link dorthin in den Kommentaren hinterlassen, damit alle anderen auch zum Stöbern reinschauen können.

Das Dezember-Kamingespräch mit einem Blogger bzw. einer Bloggerin gibt es am 22.12.2014.

Machts euch gemütlich!



24 November 2014

Kamingespräch #8



So langsam wird es draußen winterlich und ein Abend am Kamin immer erstrebenswerter. Zum November gehören dazu außerdem eine dampfende Tasse Tee, ein paar Kekse und eine gemütliche Decke.


Auf der haben es Stefanie vom Blog 


und ich uns bequem gemacht und ich habe sie ein wenig ausgefragt...

Stefanie und ich haben uns Anfang diesen Jahres kennengelernt. Sie arbeitet für eine Tochterfirma der Messe Frankfurt und war zuständig für die Betreuung der von mir organisierten Bloggerlounge im Rahmen der Christmasworld/Paperworld/Creativeworld Ende Januar.

Mir ist gleich aufgefallen, daß die Firmenfarbe meiner Firma fast genau der Firmenfarbe ihres Arbeitgebers entspricht. Und, daß Stefanie die Farbe offenbar auch sehr liebt. 

Daher meine persönliche Frage an dich...

War Türkis schon vor deinem jetzigen Job deine Lieblingsfarbe oder hast du dir die Arbeit sogar danach ausgesucht?


Türkis ist meine Lieblingsfrage seit ich eingeschult wurde. Damals durfte ich mir meine ersten Kinderzimmermöbel aussuchen und habe mich (zum Leidwesen meiner Mutter) für weiß-türkis entschieden. Diese Farben begleiten mich seit dem. Ich mochte Rosa und Pink noch nie und so waren Türkis und Petrol immer mein persönlicher Ersatz.

Dass die Corporate-Colour in meinem jetzigen Job auch ein schickes Türkis ist, ist tatsächlich Zufall. Wobei ich zugeben muss, dass ich es schon ein wenig als Wink des Schicksals gesehen habe, als ich es kurz vor dem Bewerbunsgespräche gemerkt habe. Natürlich war es nicht ausschlaggebend für die Zusage zum Job, aber ein nettes Detail, das mich durchaus in meiner Entscheidung bestärkt hat. ;-)


Was möchtest Du uns unbedingt über Dich und Deinen Blog erzählen?


Ich und mein Blog, das ist fast dasselbe. Denn ich schreibe auf Dassis Dreamworld über mich, mein Leben und alles, was mich so beschäftigt. Seit nun mehr 5 Jahren ist mein Blog ein fast täglicher Begleiter, im Oktober habe ich großen Blog-Geburtstag gefeiert.

Die Inhalte auf Dassis Dreamworld sind so vielseitig wie mein Leben. Ich schreibe über Basteln, Backen, Bücher, Fotografie und den alltäglichen Wahnsinn. Dabei sind meine Beiträge immer sehr persönlich und ehrlich. Mein Blog ist also schon die öffentliche Version meines Tagebuchs und ich lese selbst auch immer wieder gerne ältere Beiträge um mich an spezielle Events, Ideen oder Rezepte zu erinnern.


Hast Du eine Strategie fürs Bloggen, einen Zeitplan oder nutzt Du den Blog wie ein Tagebuch, spontan, wann immer Dir danach ist?


Ich denke, ich habe da ein gutes Mittelmaß. Es gibt einiges feste Eckpfeiler für meinen Blog, wie den wöchentlichen Mint Monday, einige monatliche Aktionen oder mein 12 Days of Halloween und den Adventskalender. Abseits davon schreibe ich spontan über Dinge, die sich ergeben. Dabei versuche ich aber alle 2-3 Tage einen neuen Post zu veröffentlichen.

Die letzten beiden Jahre habe ich jeden Tag einen Post veröffentlich (zumindest sind es mehr als 365 Beiträge im Jahr gewesen). Das wurde aber teilweise wirklich stressig für mich und auch einige Leser kamen nicht mehr nach. Daher habe ich für mich beschlossen mich diesem Druck nicht mehr auszusetzen.


Wie schaffst Du es, Familie/Partnerschaft, Freunde, Arbeit, Haushalt und Blog miteinander zu vereinbaren?


Ich bin eigentlich immer in Aktion. Neben dem Vollzeitjob fotografiere ich nebenberuflich und habe auch noch einiges Hobbys. Blogbeiträge schreibe ich daher wann immer sich die Zeit ergibt. Oft setze ich mich dann am Wochenende mal für ein paar Stunden an den Rechner und schreibe die Artikel für die nächste(n) Woche(n) vor. Dabei passiert es eher selten, dass ich nicht weiß, worüber ich schreiben soll. Meist passiert genug in meinem Leben und die Posts habe ich schon halbfertig im Kopf bevor ich mich an den Computer setze.


Wenn Du noch einmal neu ins Erwachsenenleben einsteigen könntest, würdest Du einen anderen Weg gehen?


Ich habe die Schule geliebt und mein Studium war der perfekte Einstieg in mein jetziges Berufsleben. Vielleicht hätte ich zu Beginn meiner Laufbahn etwas besser übers Gehalt verhandeln sollen (6 Monate Vollzeit als Praktikant für 400€ zu arbeiten macht keinen Spaß), aber an sich bin ich durchaus glücklich, wie alles gekommen ist.

Wenn ich auf mein bisheriges Lebens zurückblicke, gibt es zum Glück (fast) keine Dinge, die ich bereue. Einige Kleinigkeiten müsste ich nicht noch mal machen, aber im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden mit meinem Leben und hoffe, es geht auch so weiter. 


Was wünschst Du dir für Deine Zukunft, als Blogger/Bloggerin und im realen Leben?


Ich hoffe, dass mich Dassis Dreamworld noch eine ganze Weile begleitet und dass ich immer genug Zeit finde um zu bloggen. Ansonsten darf mit dem Blog gerne alles so weiterlaufen wie bisher. Wenn ich mir etwas wünschen dürfte, dann wären das mehr Kommentare. Die Beiträge werden offensichtlich gelesen, denn ganz oft sprechen mich Freunde, Familie und andere Blogger persönlich auf einzelne Inhalte an, aber Kommentare gibt es nur sehr selten.

Für das reale Leben, wobei ich das nicht wirklich trennen kann, wünsche ich mir für die nächste Zeit viele spannende Reisen, weiterhin Erfolge im Sport und viele tolle Fotoaufträge. Und beruflich freue ich mich schon auf die anstehenden Bloggertreffen im kommenden Jahr.



Liebe Stefanie, auf die freue ich mich auch! Und wir beiden sind da sicher nicht die Einzigen ;-) 


Vielen Dank, daß du meine neugierigen Fragen beantwortet hast. Ich finde deine Antworten sehr spannend und bewundere, wieviel Zeit und Energie du trotz eines sicher nicht anspruchslosen Berufs investierst. Und deine Lieblingsfarbe... die ist wirklich allgegenwärtig, wow!

Ich wünsche dir schon mal ein tolles neues Jahr und freue mich auf unser nächstes Treffen. Auf der Messe oder am Kamin, wir werden sehen...


P.S. Mehr Kommentare wünscht sich Stefanie. Da fällt mir ein... bisher hat auch noch niemand die November-Fragen beantwortet. Schade. Aber, es ist noch Zeit dafür bis zum nächsten Sonntag... Hier gehts lang: *klick*. Ich freue mich auf eure Antworten.