Google+ il mondo di selezione: Schwaben
Posts mit dem Label Schwaben werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Schwaben werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

30 September 2013

Gartenplauderei #9



Den Abschluß des schwäbischen Sommers macht eine im doppelten Sinne noch recht junge Bloggerin, sie ist 22 und ihr Blog ist erst etwas mehr als ein halbes Jahr alt. Im September hatte sie sich (wie ich) eine kurze Auszeit vom Bloggen genommen, das 'echte' Leben und ihr Studium gingen vor. Zeit für eine kleine Plauderei im spätsommerlichen Garten fanden wir trotzdem. Demnächst wollen wir beide wieder mehr schreiben und so sage ich ganz passend...

Benvenuta nel mio giardino - Assata...


Die persönliche Frage zum Einstieg: 


Wahrscheinlich hast du es bereits geahnt, weil du diese Frage öfter gestellt bekommst... Erklärst du uns die Bedeutung deines Namens, woher kommt er und, was mich besonders interessiert, magst du ihn oder hast du dir jemals einen anderen gewünscht?

Meinen Namen Assata habe ich von Assata Shakur, einer Widerstandskämpferin aus den USA (laut FBI eine der meistgesuchtesten Terroristen der Welt…). Meine Mama hat ihre Biographie gelesen, während sie mit mir schwanger war. Ich kann mich nicht erinnern, mir jemals einen anderen Namen gewünscht zu haben! Eigentlich macht er mich sogar stolz – er bedeutet nämlich „die die kämpft“. Natürlich ist es manchmal ein bisschen lästig, immer ewig erklären zu müssen wie ich heiße. Aber ich nehme das mit Humor. Was fast niemand weiß – Assata ist eigentlich mein zweiter Name. Der erste ist Jana, und wenn es schnell gehen muss nenne ich manchmal einfach den (zum Beispiel bei Starbucks an der Kasse). Und meine Namenskette ist auch ganz hilfreich… :-)


Und hier die allgemeinen Fragen:


1. Deine 'Über Mich'-Seite verrät uns ja sehr viel über Dich, was möchtest Du uns aber unbedingt noch über Dich und Deinen Blog erzählen?


Ach, das ist sicher nicht nur bei mir so – ich finde es immer wichtig, trotz der wunderbaren „Glanzbild“-Welt der Blogs nicht zu vergessen, dass dahinter auch nur ganz „normale“ Menschen sitzen. Ich versuche zwar, auch Persönliches in meine Texte einfließen zu lassen, zu viel möchte man aber natürlich trotzdem nicht preisgeben. Und „hässliche“ Bilder postet natürlich niemand. Aber wenn ihr wüsstet, wie es bei mir aussieht, wenn ich einen Post vorbereite: Ich fotografiere oft in der Küche, weil da das Licht besser ist. Also verschiebe ich den ganzen Esstisch und die Mikrowelle, baue mein Set auf und da ich davor meistens ja erst gebacken habe, kann man die Küche nicht mehr benutzen geschweige denn durchlaufen. Da bin ich dann froh, dass meine Mitbewohner meist noch schlafen…:-)


2. Hast Du eine Strategie fürs Bloggen, einen Zeitplan oder nutzt Du den Blog wie ein Tagebuch, spontan, wann immer Dir danach ist?


Wenn ich eine volle Woche vor mir habe oder wegfahre, versuche ich schon, möglichst viel zu planen und Posts vorzubereiten. Das klappt manchmal, manchmal aber auch überhaupt nicht. Viele Posts entstehen auch ganz spontan! Ich habe einen Supermarkt und einen Blumenladen quasi vor der Haustür, wenn ich also entscheide, ich brauche für ein bestimmtes Bild rote Rosen oder mir fehlt noch dunkle Kuvertüre, ist das kein Problem. Hauptsache es macht Spaß und ist nicht nur stressig! Bisher gelingt es mir ganz gut, das Bloggen ganz entspannt in den Alltag zu integrieren, ganz nach Lust und Laune.


3. Wie schaffst Du es, Familie/Partnerschaft, Freunde, Arbeit/Studium, Haushalt und Blog miteinander zu vereinbaren?


Da ich nur noch sehr wenig an der Uni sein muss, kann ich mir meine Zeit ganz gut selbst einteilen und backe deshalb oft morgens (wenn der Rest meiner WG wiegesagt noch schläft). So habe ich gutes Licht zum Fotografieren und kann mich danach um alles andere kümmern. Bisher war es eigentlich noch nie problematisch, den Blog mit anderen Dingen zu vereinbaren. Gerade Gebackenes lässt sich ja wunderbar verschenken – dann mach ich davor einfach noch schnell ein Foto davon. Wenn mein Freund übers Wochenende kommt wird er immer verwöhnt :-) Mir ist es aber sehr wichtig, dass mein echtes Leben durch den Blog nicht zu kurz kommt. Ich nehme zwar oft und gerne die Kamera mit, lasse sie aber manchmal auch ganz bewusst zu Hause, um Erlebnisse und Menschen ganz und gar genießen zu können.


4. Wenn Du noch einmal neu ins Erwachsenenleben einsteigen könntest, würdest Du einen anderen Weg gehen?


Das Einzige, was mir da einfällt ist die Krise nach dem Abitur. Ich hatte vollkommen versäumt, mir Gedanken zu machen und hing dann nach der Schule total in der Luft. Großes Drama, ich wusste überhaupt nicht was ich machen soll. Etwas halbherzig habe ich mich zum Beispiel für ein FSJ beworben, das ich aber eigentlich gar nicht machen wollte. Die Bewerbungsfrist für zulassungsbeschränkte Studiengänge hatte ich auch verpasst und so habe ich mich einfach für Französisch und Spanisch eingeschrieben – und mache diesen Sommer meinen Abschluss. Wenn ich diese Zeit nochmal erleben könnte, würde ich mich auf jeden Fall viel früher darum kümmern und dann könnte ich vielleicht gleich das machen, was ich auch wirklich will (was mir jetzt hoffentlich im Masterstudium möglich ist.)


5. Was wünschst Du Dir für Deine Zukunft, als Bloggerin und im realen Leben?


Ich wünsche mir, zufrieden zu sein, mit mir selbst und mit meinem Blog. Ich hoffe, dass ich auch weiterhin so entspannt bloggen kann und mich nicht unter Druck setze. Und ich freue mich auf viele neue, bunte Abenteuer, im virtuellen wie im echten Leben!



Liebe Assata, vielen Dank für die Zeit, die du dir genommen hast und den Einblick in dein Leben. Das mit der Zufriedenheit, das kommt mir der Zeit, mit der Erfahrung und dem Lebensalter ;-) Mach dir also keine Sorgen, sondern sei einfach weiter einfach nur DU!



Der Sommer ist nun endgültig vorbei und demnächst geht es deshalb weiter am Kamin. Seid gespannt!

Wollt ihr noch mehr Interviews mit interessanten Bloggern lesen? Hier gehts lang...


18 September 2013

Genuß am Mittwoch - Rezept- und Blogempfehlung...

Da ich im Moment ja kaum zum selber Kochen, Backen und Bloggen komme, es aber gerade zur Kürbiszeit soviele tolle Rezepte auf sovielen tollen Blogs gibt, werde ich wenigstens ab und an auf den einen oder anderen Blog oder das eine oder andere Rezept verweisen.

Den Anfang macht heute ein Rezept auf einem Blog, den ich zwar erst seit Juli kenne, der aber ganz schnell zu einem meiner Lieblingsblogs geworden ist! Ich bin  ganz verliebt in die Aufbereitung der Beiträge, die wundervollen Photos und tollen Rezepte. Und Kerstin ist noch dazu total nett (wir haben uns auf dem Ulmer Bloggertreffen kennengelernt). Ihr merkt, ich bin völlig begeistert!




Laßt euch also ebenso begeistern von ihrem Blog und verführen von Kürbis-Ricotta-Cannelloni mit Tomatensoße

Kürbis-Ricotta-Cannelloni mit Tomatensoße
Photo: My Cooking Love Affair

Sieht toll aus, klingt superlecker und wird sicherlich bald ausprobiert. 

Buon appetito ed a presto...



Ich muß doch gleich mal anfragen, ob Kerstin nicht Lust hat, in diesem Herbst oder Winter zu Gast an meinem Kamin zu sein. Sicher bringt sie etwas Leckeres mit ;-)

16 September 2013

Gartenplauderei #8



Der Sommer ist zuende aber zwei Gartenplaudereien habe ich noch für euch, bevor es an den Kamin zurück geht.


Kurz bevor die schönen Tage zuende gingen, habe ich mich mit meinem nächsten Gast zur vorletzten Gartenplauderei dieses Sommers getroffen. Wir haben uns im April beim von ihr initiierten Bloggerbrunch kennengelernt und uns beim Ulmer Bloggertreffen wiedergesehen. Ich freue mich, daß sie trotz Hochzeitsstreß (nur noch wenige Tage, dann heiratet sie ihren Herrn M.!) die Zeit für eine kleine Plauderei gefunden hat. 

Benvenuta nel mio giardino...


Die persönliche Frage zum Einstieg:


Nach dem von dir initiierten Bloggerbrunch im April haben zahlreiche andere Treffen stattgefunden, sind Freundschaften entstanden, Blogger- und sogar berufliche Kooperationen daraus hervorgegangen. Hättest du jemals erwartet, daß deine Idee des Bloggerbrunchs solche Auswirkungen haben wird?


Als ich damals den Brunch organisiert hab, wollte ich mich eigentlich nur mit ein paar Bloggern treffen, ein bißchen quatschen, Probleme und Lösungen austauschen und neue Kontakte knüpfen. Ganz offensichtlich haben einige nur darauf gewartet, dass mal jemand den Anfang macht, denn wie du schon sagst: Danach ist unsere Region bloggermäßig extrem aufgeblüht. Die vielen neuen Möglichkeiten, die sich einem in Kooperationen unter Bloggern erschließen, sind aber auch zu schön. Ich selber habe einige neue Freunde gefunden und freue mich immer wieder, wenn ich wieder mitbekomme, dass ein paar "von uns" sich zusammen getan haben. Oft werde ich gefragt, wann denn wieder was stattfindet, oder dass die Blogger sich so was auch für ihre Region wünschen. Da kann ich nur sagen: Nicht warten, machen! Leute zusammen trommeln, einen schönen Tag haben und alles andere ergibt sich dann.


1. Was möchtest Du uns unbedingt über Dich und Deinen Blog erzählen?



Es gab zwei Situationen im letzten Jahr, da bin ich richtig rot geworden. Ich hatte einen Artikel über meine Sicht zum Thema Bloggen geschrieben http://imbackwahn.com/2013/02/17/meine-14-personlichen-wahrheiten-ubers-bloggen/ und ganz viele meiner Leser haben kommentiert oder geschrieben, dass sie es toll fänden, dass eine Bloggergröße wie ich so normal denkt. Ähnliche Zuschriften habe ich bekommen, als ich nach Gastbloggern als Urlaubsvertretung gesucht habe. Ich möchte gerne sagen: Ich bin keine Bloggergröße, ich bin die Anna aus Stuttgart, ich backe gern und ich schreibe seit 2010 auf imbackwahn.com darüber. Manchmal auch über Reisen oder Shops oder Treffen mit anderen Bloggern. Ganz einfach. Und mehr steckt auch nicht dahinter ;-)


2. Hast Du eine Strategie fürs Bloggen, einen Zeitplan oder nutzt Du den Blog wie ein Tagebuch, spontan, wann immer Dir danach ist?



Ich  bin sehr unkoordiniert. Ich habe viele, viele Ideen für Artikel. Aber als Foodie ist es nun mal so, dass man erst an den Herd oder Ofen stehen muss, bevor man darüber bloggen kann. Und da mein 1.0 Leben auch schon ziemlich gefüllt ist, kommen Artikel eben so zustande, wie es gerade passt. Noch vor einer Weile habe ich mich deswegen verrückt gemacht, habe versucht wie die anderen, organisierten Blogger einen Zeitplan aufzustellen, ganz konzentriert einige Artikel am Stück zu schreiben und dann zu terminieren. Leider hat das genau zwei Wochen vorgehalten, seitdem blogge ich ein, zwei Mal in der Woche, „plane“ aber schon vor, indem ich Artikel mit Themen erstelle und vielleicht schon fertige Bilder einfüge und später erst Texte und den Feinschliff mache. Ist ein Artikel saison- oder eventbezogen kann das auch schon mal schief gehen, dann kommt der Artikel zum Weihnachtsmarkt erst an Silvester, wenn alles vorbei ist. Aber damit kann ich leben.


3. Wie schaffst Du es, Familie/Partnerschaft, Freunde, Arbeit, Haushalt und Blog miteinander zu vereinbaren?



Der Blog nimmt viel Raum ein in meinem Leben. Jeder, mit dem ich mich umgebe, der weiß davon. Es kommen sogar manchmal Bilder per Nachricht „Sowas könntest du auch mal auf dem Blog zeigen“. Meine Familie profitiert von meinem Hobby, indem sie die „Erzeugnisse“ essen darf/muss. Bisher habe ich keine Beschwerden gehört, außer „Dank dir werd ich noch dick!“ und „Kannst du auch normale Sachen backen, sowas wie Schwarzwälderkirschtorte?“ Der, der am meisten vom Blog betroffen ist, ist mein Verlobter Herr M.. Den Blog hatte ich schon, als er in mein Leben getreten ist und er wusste bereits nach kürzester Zeit, worauf er sich einließ. Und er belässt es nicht nur beim Kuchen essen, nein, er nimmt daran teil, er ist ein Teil davon. Alle größeren Projekte bespreche ich mit ihm, hole seine Meinung ein. Zum Geburtstag habe ich ein Mini-Fotostudio von ihm geschenkt bekommen und auch, wenn ich mal beim Fotografieren nicht mehr weiter weiß, hilft er mir. Er packt mit an, wenn ich sowas Wahnwitziges wie einen Candy Table plane oder eine Hochzeitstorte ausliefere. Deswegen ist es für ihn herrlich selbstverständlich, wenn ich sage „Also ich muss heut abend noch die Bilder bearbeiten und zwei Artikel schreiben.“ Wenn aber schönes Wetter ist und er mit mir in die Eisdiele möchte, wäre ich ja schön blöd, wenn ich nein sagen würde. Und so handhabe ich alles miteinander, Real Life geht immer vor. Außer wenn ich Socken sortieren muss, dann ist es plötzlich viel wichtiger einen Hefezopf zu backen ;-)


4. Wenn Du noch einmal neu ins Erwachsenenleben einsteigen könntest, würdest Du einen anderen Weg gehen?



Nein, definitiv nicht. Ich bin so glücklich mit meinem Leben und auch mit allem, was mich hierher geführt hat. Vielleicht wäre ich doch noch ins Ausland gegangen oder hätte ein bißchen mehr Geld auf’s Sparkonto geschoben, aber ansonsten bereue ich nicht viel. Und außerdem bin ich ja noch jung (laut Tankstellenwart ja noch unter 18, harrharr...), mir stehen noch viele Türen offen.


5. Was wünschst Du dir für Deine Zukunft, als Bloggerin und im realen Leben?



Meine Zukunft ist in jeder Hinsicht mit Herrn M. verknüpft, im Blog und im realen Leben. Nach der Hochzeit stehen wir an einer Kreuzung und egal wohin wir gehen, jeder Weg wird großartig. Mein Blog wird erst einmal so bleiben wie er ist, es gibt Pläne auszubauen, auf die nächste Ebene zu gehen. Was ich daraus dann mache, ist davon abhängig, wo es uns beide hin verschlägt, beruflich und wohnorttechnisch. Größere Projekte (sagen wir mal: Workshops, Buchveröffentlichung etc.....) bedürfen nun mal immer ein ordentliches Zeit- oder Geldbudget. Und beides gleichzeitig ist sowieso nie vorhanden  Abgesehen davon wünsche ich mir, dass es weiterhin Menschen gibt, für die es interessant ist, was ich backe, fotografiere, schreibe. Sonst macht der Blog ja gar keinen Sinn. Außerdem liebe ich es zu netzwerken und wünschte, Deutschland wäre nicht so groß, damit ich endlich auch mal alle Blogger aus Norddeutschland kennen lernen kann. Sicherlich blogge ich noch eine ganze Weile, was dann kommt, wird man schon sehen.




Liebe Anna, vielen Dank für deine ausführlichen Antworten! Es freut mich sehr, soviel über dich erfahren zu haben. Ich bin sicher, der eine oder die andere wird sich sicher ebenso freuen.

Ich wünsche dir und Herrn 'M.' eine wunderschöne Hochzeit und ein tolles Eheleben.


Wir sehen uns...


Wollt ihr noch mehr Interviews mit interessanten Bloggern lesen? Hier gehts lang...


Rätselfrage: Wer ist mein heutiger Gast der Gartenplauderei?



... Ja, mit wem? Heute mache ich es einmal etwas spannend und lasse euch erstmal ein bißchen raten!

Wer ist letztens bei mir im Garten zu Gast gewesen und verrät uns heute in der Gartenplauderei ein paar Sachen über sich? Kleiner Tip: Es handelt sich um eine Frau aus dem Süden Deutschlands (klar, im schwäbischen Sommer) und in dieser Woche ist ihr großer Tag! Na, könnt ihr euch vorstellen, wen ich meine?

Die Auflösung gibt's heute abend, schaut noch mal rein, es lohnt sich!



15 Juli 2013

Montagsinspiration #21 - Sommerbloggertreffen in Ulm...

Auch wenn ich diese Woche aus beruflichen Gründen wenig bis keine Zeit zum Bloggen haben werde, ein kleines 'Dankeschön an die Organisatoren' des 1. Ulmer Bloggertreffens am vergangenen Samstag will ich trotzdem loswerden! Und natürlich Grüße an alle schicken, die dabei waren und an die, die leider nicht dabei sein konnten.

Es war toll und Ulm ist definitiv eine Reise wert. Wer also noch nie da war, unbedingt einplanen, mindestens einen Tag, besser zwei oder drei!






Mit dabei waren:


Anna (http://imbackwahn.com/)             
Tina (http://www.lunchforone.de/)        
Daniel (http://prinzleinad.wordpress.com/)            
Daniela und Tanja (http://rosaundlimone.de/)
Sandra (Blog entsteht gerade)

Ich hoffe, wir treffen uns bald mal wieder!

Ich wünsche euch eine schöne, sonnige und erfolgreiche Woche!





08 Juli 2013

Montagsinspiration #20 - Eindrücke von der Schwäbischen Alb...

An diesem Wochenende war ich mal wieder beim Liebsten auf der Schwäbischen Alb. Nur kurz dieses Mal, denn am nächsten Wochenende bin ich wegen des Bloggertreffens in Ulm ja schon wieder dort und dann bleibe ich ein paar Tage länger.

Besonders inspirierend fand ich gleich morgens beim Aufwachen die neue Fensterdekoration beim Nachbarn. 


Nein, das ist nicht das Wohnhaus, das ist eigentlich eine Garage, die allerdings als großes Gartenhaus bzw. Werkstatt dient. Sind die Fensterläden nicht klasse? Leider kann man es nicht sooo toll erkennen (ich wollte mich nicht über die Hecke hängen, das wäre mir dem Liebsten zu peinlich gewesen). Sie sind shabby dunkelgrün gestrichen und am Knauf hängt ein kleines Windlicht aus Glas. Auf dem Fensterbrett ein hübscher Blumenkasten und davor eine nette Sitzgruppe. Sehr gemütlich und phantasievoll. Hätte ich ihnen garnicht zugetraut, hihi. Pst, sowas sagt man doch nicht...

Ansonsten haben wir ein wenig umdekoriert, mehr oder weniger zwangsweise, denn 'neues' altes Geschirr und andere Erbstücke sind beim Liebsten eingezogen. 


Das Geschirr rechts (hier sieht man nur ovalen Schalen und ein silbernes Tee-/Kaffee-Set, eigentlich ist es ein komplettes Kaffee- und Eßgeschirr für rund 12 Personen) hat einen zarten Silberrand, eingefaßt jeweils von einem zarten golden und einem kupfernen Rand. Dazu die zarten Weingläser und alles im Stil der späten Sixties, ein Traum!



Ins Küchenregal ist ein 'neuer' Ratgeber eingezogen, mal schauen, ob ich daraus noch etwas lernen kann, grins. Die Kaffeemühle und  die Reste des Kaffee-/Teeservices stehen da schon länger und erinnert ebenfalls an die späten Sixties.


Eine Etage darunter sind mehrere alte Bibeln, Gesangbücher und ein Heiligenbildchen eingezogen. Dazu kombiniert habe ich erstmal einen Teil des wunderschönen Kaffeegeschirrs (der Rest fristet im Keller sein Dasein) aus den Anfängen des letzten Jahrhunderts und ein Milchkännchen von... na, wißt ihr es? Ich wußte es nicht, ich kenne nur andere Varianten, in zarten Pastellfarben und ganz schlicht. Es ist von Melitta und es gibt noch eine Kuchenplatte dazu. Mehr nicht mehr, schade.


Ihr seht, bald müssen unbedingt neue Möbel her, die alten platzen aus allen Nähten und wirklich passen tun sie auch nicht zu den ganzen Schätzchen.

Ich wünsche euch eine schöne, sonnige Woche!


30 Mai 2013

Genuß am Mittwoch #20 - Schwäbische Pfitzauf

Schon lange wollte ich mal etwas original Schwäbisches machen, allerdings, Maultaschen mit Ei oder Brühe fand ich einerseits zu langweilig und andererseits braucht man dazu eigentlich keine Anleitung. Mittlerweile habe ich zwar eine Variante ausprobiert, die eine Erwähnung wert ist, heute gibt es aber etwas Anderes, Süßes...

An Pfingstsonntag war, wie ihr evtl. wißt, World-Baking-Day und beim Stöbern in den Blogs entdeckte ich bei *Backbube* Markus ein Rezept, das einfach klang, gut aussah und deshalb sofort in meine Rezeptsammlung wanderte...


Da auch in meinem schwäbischen Zweithaushalt keine richtigen Pfitzauf-Formen zu finden waren, mußte ich genauso wie Markus improvisieren und nutzte einerseits teilweise Espressotäschen und teilweise Becher. Die Espressotassen-Variante ist perfekt für kleine Portionen, wenn es nicht so mächtig sein soll. Denn eines steht fest, satt machen die so locker aussehenden - ja, wie nennt man das nun treffend, Kuchen wäre falsch, ein echtes Soufflé ist es auch nicht -  ich sage jetzt einfach mal Teilchen!

Egal ob mit selbsteingelegten Birnen, Pflaumenkompott, natürlich  beides aus unserem schwäbischen Garten oder nur pur mit Puderzucker bestäubt, einfach lecker!

Wenn ihr mehr über die Herkunft des Pfitzauf erfahren wollt, auch was es genau heißt und wie man es evtl. noch essen kann, dann schaut doch mal beim *Backbube* rein, er hat einen ganz wundervollen Post mit ebenso wundervollen Photos darüber verfaßt. Aber Achtung, ein wenig schwäbisch solltet ihr verstehen ;-)

Und jetzt sage ich 'Guats Nächtle', es ist spät, wir sehen  lesen uns!


Ach ja, mittlerweile habe ich mir Originalformen gekauft und bin gespannt, wie die Pfitzauf (oder heißt es der Pfitzauf, *grübel*) darin werden. Ich werde berichten...

23 April 2013

Fortsetzung Montagsinspiration #14 - Bloggerbrunch in Stuttgart

Kaum zu glauben, daß schon wieder zwei Wochen vergangen sind, seitdem wir uns in einer fröhlichen Runde in Stuttgart getroffen haben. Organisiert von der außergewöhnlich sympathischen Anna im Backwahn und ihrem Zukünftigen trafen sich insgesamt 21 Bloggerinnen und Blogger im Café Felix in der Stuttgarter Innenstadt zum Brunchen, Quatschen, Tips austauschen und live Kennenlernen.


Gekommen waren

Hintere Reihe von links nach rechts:


Vordere Reihe von links nach rechts:

Nun könnte man natürlich fragen, warum ich bei einem Bloggertreffen in Stuttgart gewesen bin, das liegt ja nicht gerade um die Ecke von Frankfurt/Friedberg. Nein, das nicht, aber es liegt sozusagen nur einen Katzensprung von Blaubeuren entfernt und da ich in dieser Woche dort beim Liebsten war, bot sich das ganz wunderbar an. Eine Gelegenheit mehr, mich mit Nancy von samtundsahne.blogspot.de zu treffen und noch dazu Kathrin von backtrinchen.blogspot.de kennenzulernen, die auch an meinem Mini-Guglhupf-Wettbewerb teilgenommen hatte und natürlich Karen von karensbackwahn.blogspot.de, mit der ich schon bei Facebook ab und an geschrieben habe.


Ganz abgesehen von den anderen, extrem netten BloggerInnen, leider konnte ich mich nicht mit allen länger unterhalten. Nächstes Mal dann.


Ihr könnt euch sicher vorstellen, daß bei so einer Gruppe das Brunch nicht schon gegen 14/14:30 Uhr endete, sondern ein wenig später... Hihi, die letzten Blogger (zu denen ich dann auch gehörte) verließen gegen 17:30 Uhr das Café! Es war einfach ein unglaublich unterhaltsamer Tag, der viel Spaß gemacht hat.

Einen ausführlichen Bericht findet ihr bei Anna http://imbackwahn.com/2013/04/09/bloggerbrunch-13-in-stuttgart-oder-wann-machen-wir-wieder-einen/ und auch einige der anderen TeilnehmerInnen haben tolle Bilder und Impressionen gepostet.

Was haltet ihr übrigens von meiner neuen Brille?


 Na gut, ich gebe es zu, es ist nicht meine, sondern Annas und ihr steht sie auch viel besser ;-) Deshalb lache ich auch ein wenig dämlich, ihr verzeiht mir das sicher.

Mein Fazit: Die Schwaben sind ein geselliges Volk und es soll keiner behaupten, sie seien gegenüber 'Fremden' unfreundlich. Ich habe mich sehr wohl gefühlt und freue mich auf die nächsten Gelegenheiten, an denen wir uns in dieser oder anderen Konstellationen treffen werden.


P.S. Von Samstag bis Mittwoch bin ich wieder im Ländle und freu mich schon drauf!