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Montag, 30. März 2015

Kamingespräch #12


Wie ich es hier *klick* versprochen hatte, zum Ende des Monats März sprießen überall (sogar auf der schwäbischen Alb) die Frühlingsblumen und hier und da kann man schon grüne Büsche und Bäume entdecken! Hurra! Trotzdem habe ich mich mit meinem März-Gast noch einmal an den Kamin gesetzt, denn die Temperaturen sind doch noch sehr verhalten. Das sieht im April hoffentlich ganz anders aus...


Mein heutiger Gast Elena ist viel beschäftigt und ich bin froh, daß es überhaupt geklappt hat!



Auf ihrem Blog


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schreibt sie überwiegend übers Kochen und Backen. Diese Leidenschaft hat sie erst spät gepackt.

Elena kommt auch aus dem Rhein-Main-Gebiet und so hatten wir schon mehrfach die Gelegenheit zum Quatschen. Nur so ganz alleine, das haben wir noch nicht geschafft. Deshalb war ich natürlich neugierig, mehr über sie zu erfahren.

Meine persönliche Frage an sie lautete...
Warst du in der Schule eher strebsam und brav, Pausenclown oder einfach nur 'da‘?


In der Unterstufe hatte ich es nicht ganz so leicht in der Schule. Da war ich eher zurückhaltend und schüchtern und hatte nur wenige Freunde. Das hat sich dann mit der Mittelstufe geändert, besonders als die Tanzschule anfing. Ab da ging es dann „bergauf“ und ich war immer in einer großen Clique unterwegs. 

Ich würde mich aber nicht als „strebsam“ oder „brav“ bezeichnen, ein Anführer war ich aber auch nicht. Ich hab gelernt zu sagen was ich will und nicht immer mit der Masse mitzuschwimmen. Gerade die Zeit in der Oberstufe war wirklich toll. Aber auch in der Berufsschule wars super. Da war ich dann eher strebsamer :-)


Was möchtest Du uns unbedingt über Dich und Deinen Blog erzählen?


Mein Name ist Elena, ich bin 34 Jahre alt, mit dem besten Mann der Welt verheiratet und habe eine wunderbare 2-jährige Tochter. Im Moment bin ich noch in Elternzeit, in meinen Leben vor dem „Mama-sein“ war ich im Marketing tätig und arbeite auch derzeit in diesem Bereich auf selbständiger Basis.

Meinen Blog „Elena isst“ gibt es seit Juni 2013. Begonnen hat es als Ausgleich zur Mutter-Rolle und geworden ist daraus im letzten Jahr dann eine tolle Möglichkeit neue Menschen kennenzulernen, neue Dinge auszuprobieren und mich weiterzuentwickeln.

Vor meinem Blog bzw. vor meinem Mutterschutz konnte ich nämlich überhaupt nicht backen und gekocht hab ich auch nur ganz wenig. Mit Fotografie hatte ich ebenfalls nichts am Hut. Daher, nur Mut an jeden der selbst den Schritt hin zu etwas Neuem wagen will…aller Anfang ist zwar schwer, doch in der Regel wird Mut und Herzblut belohnt. 


Hast Du eine Strategie fürs Bloggen, einen Zeitplan oder nutzt Du den Blog wie ein Tagebuch, spontan, wann immer Dir danach ist?


Ich habe da schon einiges ausgetestet. Im letzten Jahr (speziell im letzten Viertel) war eine Menge los, da habe ich mir einen Terminplan aufgestellt und Montag immer eine Rezension gebracht und Freitag ein Rezept aus dem Buch. Das ging aber für mich nicht wirklich gut und dadurch ist mir ein wenig Herzblut verlorengegangen. 

2015 blogge ich seitdem nur wenn ich wirklich was zu zeigen habe, was zu mir und meinem Blog passt. Aktuell tut sich deswegen auch seit Februar nicht so viel, denn das „reale“ Leben ist momentan recht ausgefüllt und mitunter sehr anstrengend, dass gerade einfach keine Muse da ist. Und ich habe mir geschworen - bevor ich nur halbherzig blogge, blogge ich lieber gar nicht. 

Letztlich gilt es, wie bei vielem im Leben. Jeder muss seinen Weg finden und damit glücklich sein. Hier gibt es meiner Meinung nach also auch kein Patentrezept. 


Wie schaffst Du es, Familie/Partnerschaft, Freunde, Arbeit, Haushalt und Blog miteinander zu vereinbaren? 


Eigentlich hat die Antwort zur zweiten Frage das ja schon fast beantwortet…denn aktuell würde ich ehrlicherweise sagen „gar nicht“. Das liegt aber nicht an fehlendem Zeitmanagement oder so, sondern gerade sind einfach andere Sachen wichtiger. Das Bloggen ist wunderbar, aber es ist eben nicht mein Hauptjob und ich verdiene dadurch auch nicht den Lebensunterhalt oder ähnliches. Es ist ein Hobby, es macht Spaß und manchmal müssen Dinge eben hinten anstehen, so ist das aktuell bei mir. 

Gut möglich das mir dadurch Kooperationen o.ä. nicht angeboten werden. Aber, dann ist das eben so. Vor kurzem gab es in einer Facebook Gruppe auch einige Posts zum Thema „Druck beim Bloggen“ Ich habe mich im letzten Jahr auch sehr unter Druck gesetzt, wollte funktionieren, viel posten, viel machen, viel erleben, viel erreichen…letztlich bleibt immer was auf der Strecke, wenn man die Energie nur in den Blog steckt und das möchte ich für 2015 so nicht mehr, gerade wenn das Kind noch klein ist. Auch hier gibt es aber genügend andere Beispiele, bei denen all das wunderbar funktioniert. 

Also auch hier wieder die Devise: Jeder wie er damit glücklich sein kann.


Wenn Du noch einmal neu ins Erwachsenenleben einsteigen könntest, würdest Du einen anderen Weg gehen?


Nein, ich hab einen tollen Start ins Berufs-/Erwachsenenleben gehabt und bisher viele tolle Kollegen und Chefs kennenlernen dürfen. Ich musste im privaten meine Erfahrungen machen, die nicht immer positiv und nicht immer leicht waren - aber letztlich hat die Summe all dieser Dinge mich zu dem Menschen gemacht, der ich jetzt bin. 

Mein Weg hat mich zu meinem Mann geführt und uns eine wunderbare Tochter geschenkt. Ich bin einfach dankbar und zufrieden wie mein Leben bisher verlaufen ist und hoffe, dass das auch weiterhin so bleibt.


Was wünschst Du dir für Deine Zukunft, als Blogger/Bloggerin und im realen Leben?


Ich wünsche mir vor allem viel Gesundheit für meine Familie, denn das ist einfach das einzige, das man sich nicht erarbeiten oder erkaufen kann. Ich hoffe, dass es uns allen weiter so gut gehen wird, das unsere Tochter unbeschwert aufwachsen kann und wir als Familie ganz viel Reisen und erleben können. Ansonsten freue ich mich auf neue berufliche Herausforderungen, wenn meine Elternzeit im kommenden Jahr vorüber ist und daran arbeite ich aktuell recht intensiv. Quasi die Basis ebnen. 

Für meinen Blog wünsche ich mir in diesem Jahr Muse, Spaß, Freude und besonders Energie.


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Liebe Elena, vielen Dank für deinen Besuch und die Offenheit, mit der Du mir die Fragen beantwortet hast. Die Zufriedenheit auf deinem Lebensweg sieht man dir auf jeden Fall an. 

Ich wünsche dir, daß alles so toll weiterläuft und hoffe, wir sehen uns bald wieder!


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