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Montag, 16. September 2013

Gartenplauderei #8



Der Sommer ist zuende aber zwei Gartenplaudereien habe ich noch für euch, bevor es an den Kamin zurück geht.


Kurz bevor die schönen Tage zuende gingen, habe ich mich mit meinem nächsten Gast zur vorletzten Gartenplauderei dieses Sommers getroffen. Wir haben uns im April beim von ihr initiierten Bloggerbrunch kennengelernt und uns beim Ulmer Bloggertreffen wiedergesehen. Ich freue mich, daß sie trotz Hochzeitsstreß (nur noch wenige Tage, dann heiratet sie ihren Herrn M.!) die Zeit für eine kleine Plauderei gefunden hat. 

Benvenuta nel mio giardino...


Die persönliche Frage zum Einstieg:


Nach dem von dir initiierten Bloggerbrunch im April haben zahlreiche andere Treffen stattgefunden, sind Freundschaften entstanden, Blogger- und sogar berufliche Kooperationen daraus hervorgegangen. Hättest du jemals erwartet, daß deine Idee des Bloggerbrunchs solche Auswirkungen haben wird?


Als ich damals den Brunch organisiert hab, wollte ich mich eigentlich nur mit ein paar Bloggern treffen, ein bißchen quatschen, Probleme und Lösungen austauschen und neue Kontakte knüpfen. Ganz offensichtlich haben einige nur darauf gewartet, dass mal jemand den Anfang macht, denn wie du schon sagst: Danach ist unsere Region bloggermäßig extrem aufgeblüht. Die vielen neuen Möglichkeiten, die sich einem in Kooperationen unter Bloggern erschließen, sind aber auch zu schön. Ich selber habe einige neue Freunde gefunden und freue mich immer wieder, wenn ich wieder mitbekomme, dass ein paar "von uns" sich zusammen getan haben. Oft werde ich gefragt, wann denn wieder was stattfindet, oder dass die Blogger sich so was auch für ihre Region wünschen. Da kann ich nur sagen: Nicht warten, machen! Leute zusammen trommeln, einen schönen Tag haben und alles andere ergibt sich dann.


1. Was möchtest Du uns unbedingt über Dich und Deinen Blog erzählen?



Es gab zwei Situationen im letzten Jahr, da bin ich richtig rot geworden. Ich hatte einen Artikel über meine Sicht zum Thema Bloggen geschrieben http://imbackwahn.com/2013/02/17/meine-14-personlichen-wahrheiten-ubers-bloggen/ und ganz viele meiner Leser haben kommentiert oder geschrieben, dass sie es toll fänden, dass eine Bloggergröße wie ich so normal denkt. Ähnliche Zuschriften habe ich bekommen, als ich nach Gastbloggern als Urlaubsvertretung gesucht habe. Ich möchte gerne sagen: Ich bin keine Bloggergröße, ich bin die Anna aus Stuttgart, ich backe gern und ich schreibe seit 2010 auf imbackwahn.com darüber. Manchmal auch über Reisen oder Shops oder Treffen mit anderen Bloggern. Ganz einfach. Und mehr steckt auch nicht dahinter ;-)


2. Hast Du eine Strategie fürs Bloggen, einen Zeitplan oder nutzt Du den Blog wie ein Tagebuch, spontan, wann immer Dir danach ist?



Ich  bin sehr unkoordiniert. Ich habe viele, viele Ideen für Artikel. Aber als Foodie ist es nun mal so, dass man erst an den Herd oder Ofen stehen muss, bevor man darüber bloggen kann. Und da mein 1.0 Leben auch schon ziemlich gefüllt ist, kommen Artikel eben so zustande, wie es gerade passt. Noch vor einer Weile habe ich mich deswegen verrückt gemacht, habe versucht wie die anderen, organisierten Blogger einen Zeitplan aufzustellen, ganz konzentriert einige Artikel am Stück zu schreiben und dann zu terminieren. Leider hat das genau zwei Wochen vorgehalten, seitdem blogge ich ein, zwei Mal in der Woche, „plane“ aber schon vor, indem ich Artikel mit Themen erstelle und vielleicht schon fertige Bilder einfüge und später erst Texte und den Feinschliff mache. Ist ein Artikel saison- oder eventbezogen kann das auch schon mal schief gehen, dann kommt der Artikel zum Weihnachtsmarkt erst an Silvester, wenn alles vorbei ist. Aber damit kann ich leben.


3. Wie schaffst Du es, Familie/Partnerschaft, Freunde, Arbeit, Haushalt und Blog miteinander zu vereinbaren?



Der Blog nimmt viel Raum ein in meinem Leben. Jeder, mit dem ich mich umgebe, der weiß davon. Es kommen sogar manchmal Bilder per Nachricht „Sowas könntest du auch mal auf dem Blog zeigen“. Meine Familie profitiert von meinem Hobby, indem sie die „Erzeugnisse“ essen darf/muss. Bisher habe ich keine Beschwerden gehört, außer „Dank dir werd ich noch dick!“ und „Kannst du auch normale Sachen backen, sowas wie Schwarzwälderkirschtorte?“ Der, der am meisten vom Blog betroffen ist, ist mein Verlobter Herr M.. Den Blog hatte ich schon, als er in mein Leben getreten ist und er wusste bereits nach kürzester Zeit, worauf er sich einließ. Und er belässt es nicht nur beim Kuchen essen, nein, er nimmt daran teil, er ist ein Teil davon. Alle größeren Projekte bespreche ich mit ihm, hole seine Meinung ein. Zum Geburtstag habe ich ein Mini-Fotostudio von ihm geschenkt bekommen und auch, wenn ich mal beim Fotografieren nicht mehr weiter weiß, hilft er mir. Er packt mit an, wenn ich sowas Wahnwitziges wie einen Candy Table plane oder eine Hochzeitstorte ausliefere. Deswegen ist es für ihn herrlich selbstverständlich, wenn ich sage „Also ich muss heut abend noch die Bilder bearbeiten und zwei Artikel schreiben.“ Wenn aber schönes Wetter ist und er mit mir in die Eisdiele möchte, wäre ich ja schön blöd, wenn ich nein sagen würde. Und so handhabe ich alles miteinander, Real Life geht immer vor. Außer wenn ich Socken sortieren muss, dann ist es plötzlich viel wichtiger einen Hefezopf zu backen ;-)


4. Wenn Du noch einmal neu ins Erwachsenenleben einsteigen könntest, würdest Du einen anderen Weg gehen?



Nein, definitiv nicht. Ich bin so glücklich mit meinem Leben und auch mit allem, was mich hierher geführt hat. Vielleicht wäre ich doch noch ins Ausland gegangen oder hätte ein bißchen mehr Geld auf’s Sparkonto geschoben, aber ansonsten bereue ich nicht viel. Und außerdem bin ich ja noch jung (laut Tankstellenwart ja noch unter 18, harrharr...), mir stehen noch viele Türen offen.


5. Was wünschst Du dir für Deine Zukunft, als Bloggerin und im realen Leben?



Meine Zukunft ist in jeder Hinsicht mit Herrn M. verknüpft, im Blog und im realen Leben. Nach der Hochzeit stehen wir an einer Kreuzung und egal wohin wir gehen, jeder Weg wird großartig. Mein Blog wird erst einmal so bleiben wie er ist, es gibt Pläne auszubauen, auf die nächste Ebene zu gehen. Was ich daraus dann mache, ist davon abhängig, wo es uns beide hin verschlägt, beruflich und wohnorttechnisch. Größere Projekte (sagen wir mal: Workshops, Buchveröffentlichung etc.....) bedürfen nun mal immer ein ordentliches Zeit- oder Geldbudget. Und beides gleichzeitig ist sowieso nie vorhanden  Abgesehen davon wünsche ich mir, dass es weiterhin Menschen gibt, für die es interessant ist, was ich backe, fotografiere, schreibe. Sonst macht der Blog ja gar keinen Sinn. Außerdem liebe ich es zu netzwerken und wünschte, Deutschland wäre nicht so groß, damit ich endlich auch mal alle Blogger aus Norddeutschland kennen lernen kann. Sicherlich blogge ich noch eine ganze Weile, was dann kommt, wird man schon sehen.




Liebe Anna, vielen Dank für deine ausführlichen Antworten! Es freut mich sehr, soviel über dich erfahren zu haben. Ich bin sicher, der eine oder die andere wird sich sicher ebenso freuen.

Ich wünsche dir und Herrn 'M.' eine wunderschöne Hochzeit und ein tolles Eheleben.


Wir sehen uns...


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Kommentare:

  1. hallo claudia,

    eine sehr schöne gartenplauderei :-)

    liebe grüße
    karin

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  2. Vielen Dank, das Lesen hat echt Spaß gemacht. Sehr sympathisch. :)

    Liebe Grüße,
    Irina

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  3. So eine tolle Idee mit den Plaudereien! Ich finde es auch immer sehr spannend, die Menschen hinter den Blogs kennenzulernen.
    Liebe Grüße, Toni

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    1. Danke Toni. Ja, das war der Grund, daß ich das angefangen habe. Soviele spannende Menschen stecken hinter den Blogs!

      Liebe Grüße, Claudia

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